Der neue Kernel 5.8-rc1 ist der wohl umfangreichste bislang. Er schützt den Kernelspace besser vor problematischen eBPF-Programmen, beschleunigt SELinux, kämpft gegen eine weitere Hardwarelücke von Intel und liefert WPA3-Updates für drei ältere WLAN-Treiber.
Kernel
Die Kernelentwicklung lief trotz Corona weiter, als wäre nichts passiert. Die meisten Linux-Entwickler arbeiten ohnehin Remote, entsprechend erschien der Kernel 5.7 pünktlich am vergangenen Wochenende. Größere Vorkommnisse: Keine.
RHEL 8.2 bringt viele Neuerungen, die vom Kernel über die Sicherheit und das Netzwerk bis hin zum Desktop reichen.
Mithilfe von Cgroups behalten Admins die Kontrolle über ihren Rechner. Nach mehreren Jahren der Entwicklung ist Version 2 reif für Produktivsysteme.
Oracle hat sein auf Red Hat Enterprise Linux basierendes Oracle Linux auf Version 8.2 angehoben. Darin enthalten sind die Neuerungen von RHEL 8.2 und auch Oracle-eigene Anpassungen.
"Social-Distancing-Champion" Linus Torvalds hat das neue Linux 5.6 freigegeben. Mit von der Partie: die VPN-Alternative Wireguard mit ein paar Last-Minute-Fixes, erster USB4-Code und das neue Zone-FS-Dateisystem.
Zwar verschonte Linus Torvalds seine amerikanischen Nachbarn in diesem Jahr mit finnischen Oster-Spezialitäten, Geschenke gab es dennoch. Am Sonntag erschien die erste Vorabversion des Linux-Kernel 5.7.
Der als sicher geprüfte Mikro-Kernel seL4, der in kritischen Bereichen zum Einsatz kommt, erhält Unterstützung durch eine Stiftung. Die Linux Foundation nimmt diese Stiftung unter ihr Dach.
"Social-Distancing-Champion" Linus Torvalds hat den neuen Kernel 5.6 freigegeben. Mit von der Partie: Wireguard mit ein paar Last-Minute-Fixes, USB-4-Code, das neue Zone-FS-Dateisystem, ein Systemaufruf, der beim Sandboxing hilft und eine Lösung für das 2038-Problem.
Async-IO reloaded: Mit dem neuen Io_uring-Subsystem geben die Kernel-Entwickler Programmierern die Möglichkeit, die Performance von Datentransfers signifikant zu steigern. Anstelle von Funktionen stehen Datenstrukturen im Mittelpunkt.
Die FOSDEM feierte 2020 ihren zwanzigsten Geburtstag mit einem Feuerwerk an Vorträgen. Darin ging es um Kernel-Neuerungen, Open Source in der Lebensmittelindustrie, Live-Migrationen mit Webassembly und vieles andere mehr.
Die Dateisystem-Autoren im CIFS- und Btrfs-Projekt sparen im aktuellen Zyklus nicht an Features. Der Umgang mit BPF-Programmen erfordert deutlich weniger Ressourcen, und der Kryptocode für Wireguard landet im Kernel.
Mit eigenen Änderungen der Android-Gerätehersteller am Kernel und an Sicherheitsfunktionen schleichen sich auch vermeidbare Fehler ein, schreibt ein Google-Entwickler. Grund sei die fehlenden Zusammenarbeit mit der Linux-Kernel-Community.
Der in Entwicklung befindliche Kernel 5.6 bringt einen ganzen Packen neuer Features mit. Neben Wireguard zählen dazu USB-4-Code, das neue Zone-FS-Dateisystem, ein Systemaufruf, der Sandboxing erleichtert und eine Lösung für das Jahr-2038-Problem.
Canonical hat jetzt auf seiner Mailingliste bekannt gegeben, welcher Linux-Kernel in der kommenden Ubuntu-Version zum Einsatz kommen wird. Demnach setzen die Entwickler auf den Linux-Kernel 5.4 statt der aktuellen Version 5.6.








