FortiSIEM ist eine SIEM-Plattform von Fortinet zur zentralen Erfassung, Korrelation und Auswertung von Sicherheitsereignissen in IT-Umgebungen. Fortinet hat Updates veröffentlicht, darunter einen Fix für eine kritische Schwachstelle. Inzwischen ist ein Proof-of-Concept-Exploit öffentlich verfügbar, was die Ausnutzung deutlich erleichtert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit von Angriffen spürbar – Admins sollten die Updates daher umgehend einspielen.
Konkret geht es um CVE-2025-64155. Über speziell präparierte TCP-Anfragen können Angreifer aus dem Netzwerk Schadcode einschleusen und ausführen. Ursache ist eine unzureichende Filterung von Bestandteilen, die in Betriebssystembefehlen verwendet werden. Behoben ist die Lücke in FortiSIEM 7.4.1, 7.3.5, 7.2.7 und 7.1.9; ältere Versionen müssen auf diese Stände angehoben werden.
Zusätzlich ist ein Proof-of-Concept-Exploit öffentlich auf GitHub verfügbar, und ein begleitender Bericht beschreibt die Schwachstelle im Detail. Als Hinweise auf mögliche Kompromittierungen werden Log-Einträge des anfälligen phMonitor-Dienstes unter /opt/phoenix/log/phoenix.logs genannt. Dort sollten Admins nach PHL_ERROR suchen – diese Zeilen enthalten die Download-URL für Schadcode sowie die Datei, in die er anschließend geschrieben wurde.
