Nvidia hat Sicherheitslücken in seiner KI-Hardware DGX Spark sowie im NeMo-Framework geschlossen. Ohne die aktuellen Updates könnten Angreifer Schadcode ausführen und im Extremfall komplette Systeme kompromittieren. Hinweise auf laufende Angriffe gibt es derzeit nicht.
Besonders kritisch ist eine Schwachstelle (CVE-2025-33187) im DGX-Betriebssystem, über die Unbefugte auf eigentlich isolierte Bereiche des SoC zugreifen könnten. Insgesamt wurden in DGX OS OTA0 vierzehn Lücken behoben, von denen viele als mittelgefährlich gelten und unter anderem Datenzugriffe, DoS-Attacken oder Schadcode ermöglichen.
Im NeMo-Framework haben die Entwickler zwei Sicherheitsprobleme (CVE-2025-33204 und CVE-2025-33205) beseitigt, die plattformübergreifend das Ausführen von Schadcode erlaubten. Die Fehler sind in Version 2.5.1 korrigiert; ältere Ausgaben bleiben anfällig.
