Mit eigenen Änderungen der Android-Gerätehersteller am Kernel und an Sicherheitsfunktionen schleichen sich auch vermeidbare Fehler ein, schreibt ein Google-Entwickler. Grund sei die fehlenden Zusammenarbeit mit der Linux-Kernel-Community.
Kernel
Der in Entwicklung befindliche Kernel 5.6 bringt einen ganzen Packen neuer Features mit. Neben Wireguard zählen dazu USB-4-Code, das neue Zone-FS-Dateisystem, ein Systemaufruf, der Sandboxing erleichtert und eine Lösung für das Jahr-2038-Problem.
Canonical hat jetzt auf seiner Mailingliste bekannt gegeben, welcher Linux-Kernel in der kommenden Ubuntu-Version zum Einsatz kommen wird. Demnach setzen die Entwickler auf den Linux-Kernel 5.4 statt der aktuellen Version 5.6.
Über Pulsweitenmodulation lassen sich mit Single-Board-Computern Blinklichter, gedimmte LEDs und variable Motordrehzahlen unkompliziert realisieren – vorausgesetzt, der Kernel ist richtig konfiguriert.
Auf der Kernel-Mailingliste gab Chefentwickler Linus Torvalds gestern den ersten Linux-Kernel im neuen Jahr frei, der die Versionsnummer 5.5 trägt.
Abseits der Kernel-Mailingliste postet Linus Torvalds gelegentlich in einem Tech-Forum. Dort beantwortete er kürzlich auch Kommentare von Nutzern, etwa zur ersten Regel der Kernelentwicklung und zu Problemen mit ZFS.
Zwischen dem ersten und dem finalen Release von Linux 5.4 hat sich einiges getan. Neue Sicherheitsfeatures bereichern den Kernel, die Entwickler berichten über den "Fallout" von Spectre und Meltdown sowie Maintainer-Sorgen.
Seit Sonntag steht der erste Release Candidate für Kernel 5.5 zum Download bereit und ist das Merge-Window geschlossen. Neu sind unter anderem Bibliotheks-Schnittstellen für die Wireguard-Aufnahme.
Tausende Besucher trafen sich Ende Oktober auf dem Open Source Summit Europe 2019 im französischen Lyon. Dort plauderte Linus Torvalds über den Kernel, Linux-Foundation-Orakel Jim Zemlin prognostizierte Open-Source-Trends für 2020.
Nach einer einwöchigen Extrarunde veröffentlichte Linus Torvalds gestern den Linux-Kernel 5.4. Neben den Lockdown-Patches landete der IMA-Support im Kernel.
Für den in Entwicklung befindlichen Linux-Kernel 5.4 könnte es laut Linus Torvalds einen achten Release Candidate geben.
Mit dem Linux-Magazin sprachen Greg Kroah-Hartman und Jonathan Corbet am Rande des Open Source Summit über Maintainer-Probleme, Silos in Subsystemen und die Bugs im Linux-Kernel.
Die KernelCI-Testing-Plattform ist das jüngste Projekt, dass sich unter die Fittiche der Linux Foundation begibt. Das gab die Stiftung beim Open Source Summit Europe in Lyon bekannt.
Ein Sicherheitsexperte hat eine potenzielle Sicherheitslücke in einem für Realtek-Chips zuständigen WLAN-Treiber des Linux-Kernels entdeckt. Das Problem besteht aus einem möglichen Bufferoverflow.
Linus Torvalds schloss gestern das Merge-Window für Linux 5.4. Einige neue Feature landen wohl in dem Kernel, auffällig seien die Lockdown-Patches, die nun nicht mehr nur von EFI-Secure-Boot abhängen.



