Linux 6.19 ist der erste Kernel, den Linus Torvalds 2026 veröffentlicht – und gleichzeitig der letzte Kernel der Hauptversion 6.
Treiber
Eine Zertifizierung nach Common Criteria verlangt verifiziert echte Zufallszahlen. Für frühe Kernel-Versionen ist das kein Problem. Aktuelle Kernel dagegen erhalten keinen Stempel mehr vom BSI.
Namjae Jeon hat einen neuen Kernel-Treiber für das Dateisystem NTFS vorgestellt. Im Gegensatz zum aktuellen NTFS3 soll NTFS plus schneller arbeiten. Interessanterweise basiert sein Treiber auf dem ursprünglichen NTFS-Kernel-Treiber.
Linux bietet eine effiziente Speicherverwaltung für alle Einsatzfälle. Die Anforderungen an Performance, Defragmentierung und minimalen Verschnitt lassen sich präzise austarieren.
Nach 25 Jahren beendet Jonathan Riddell seine Arbeit für das KDE-Projekt. Fast herrenlos ist das Libxml2-Projekt, und auch die Thunderbolt- beziehungsweise USB4-Treiber von Intel verlieren einen Maintainer.
Die kommende Versionsreihe 580 des proprietären Nvidia-Treibers wird die letzte sein, die Grafikchips der Maxwell-, Pascal- und Volta-Genration unterstützt. Etwas Zeit bleibt aber noch: Wann der Treiber erscheint, steht noch nicht fest.
Stefan Wiehler hat einen Kernel-Treiber entwickelt, über den sich alte Telefone mit Wählscheibe unter Linux als Eingabegerät verwenden lassen. Notwendig ist dafür eine kleine Elektronikschaltung.
Ein Watchdog rettet gegebenenfalls einen eingefrorenen Rechner auf die harte Tour. Linux setzt dazu auf einfach zu handhabende Technik bei der Soft- und Hardwareanbindung. Es gibt aber auch Fallstricke.
Mit weiteren Treibern für Qualcomms ARM-SoC Snapdragon X Elite schiebt Linux 6.10 die Realisierung eines leistungsfähigen ARM-Notebooks weiter an.
Um Daten schnell auf Speichermedien hin und her schaufeln zu können, definiert das Multiqueue-Subsystem im Kernel separate Warteschlangen für ein- und ausgehende Transfers. Damit lässt sich in wenigen Zeilen Code ein Blockgerätetreiber für eine RAM-Disk bauen.
Temperatur und Luftdruck lassen sich preiswert über per SPI angeschlossene Sensoren erfassen. Eigene Kernel-Treiber gewähren dabei auch ohne Userland-Magic optimierten Zugriff.
Linux 6.9 bietet zwei Highlights und die gewohnte Mischung aus aufgefrischten Treibern für aktuelle und kommende Hardware, effektiveren Dateisystemen und Verbesserungen bei Security und Networking.
Beim Zugriff auf per GPIO angebundene Hardware setzen Profis auf die Kombination aus Gerätetreibern, der Gpiolib und dem Devicetree.












