Linux 6.16 erschien mitten in der Urlaubszeit und liefert viele kleine Korrekturen für Treiber und Dateisysteme – aber nicht nur.
Laut Linus Torvalds war der Veröffentlichungszyklus von Linux 6.16 insgesamt ruhig und entspannt. Anwender finden eine wirklich coole Neuerung vor und dürfen jetzt Audio über USB streamen, selbst wenn das System in den Ruhezustand geht. Bedenkt man die Veröffentlichung von Linux 6.16 am 27. Juli, mitten in der Urlaubszeit, so ist der neue Kernel mit 14 639 Einreichungen von 2057 Entwicklern eine Veröffentlichung im Durchschnitt der letzten Kernel. 310 Entwickler haben ihren ersten Patch beigetragen.
Kent Overstreet, zu dem es später noch mehr zu sagen gibt, war, wie bereits bei den letzten beiden Veröffentlichungen, mit 358 Changesets wieder der aktivste Entwickler. Linux 6.16 umfasst rund 38,4 Millionen Codezeilen in über 78 000 Dateien. Damit gehört der Linux-Kernel zu den größten und erfolgreichsten Open-Source-Projekten weltweit, sowohl was die Anzahl der Mitwirkenden als auch die Änderungsrate betrifft.
Linux 6.16 kommt ohne große Neuerungen, glänzt aber durch mehr Rust-Integration, verbesserte Datenintegrität beim Dateisystem XFS und um bis zu 37 Prozent gesteigerte Leistung für Ext4 besonders bei sequenziellen I/O-Workloads. Die Sicherheitsschrauben wurden durch Unterstützung für Intel Trusted Execution Technology (TXT), Trusted Domain Extensions (TDX) und Verbesserungen bei AMD Secure Encrypted Virtualization (SEV) weiter angezogen.
Grafikkarten
Der neue Kernel macht wichtige Schritte bei der Unterstützung neuer Grafikhardware, treibt die Open-Source-GPU-Treiber-Entwicklung voran und bietet spürbare Optimierungen bei Hardware von AMD (Abbildung 1), Nvidia, Intel und Apple Silicon sowie für einige ARM-SoCs. Besonders die No...
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Öhm, ist das nicht etwas veraltet? Bei mir läuft schon 6.17.1