Linus Torvalds mag bei der Kernel-Versionierung keine Zahlen, die die Anzahl seiner Finger und Zehen überschreiten. Jetzt folgt also auf Kernel 6.19 folgerichtig die Ausgabe 7.0
Linux 6.19 ist der erste Kernel, den Linus Torvalds 2026 veröffentlicht – und gleichzeitig der letzte Kernel der Hauptversion 6.
Greg Kroah-Hartman hat Linux*+6.18 als letzte Veröffentlichung des Jahres 2025 zum LTS-Kernel gekürt. Der Kernel ist dank des entfernten Bcachefs-Codes um 117 000 Zeilen leichter.
Mit weiteren Treibern für Qualcomms ARM-SoC Snapdragon X Elite schiebt Linux 6.10 die Realisierung eines leistungsfähigen ARM-Notebooks weiter an.
Linux 6.9 bietet zwei Highlights und die gewohnte Mischung aus aufgefrischten Treibern für aktuelle und kommende Hardware, effektiveren Dateisystemen und Verbesserungen bei Security und Networking.
Intels inzwischen dritten Versuch, dedizierte Grafikkarten im Markt zu etablieren, unterstützt Linux 6.8 jetzt mit einem neuen Treiber.
Kasm Workspaces stellt dockerisierte Anwendungen und Distributionen im Webbrowser dar. Die Container-Plattform bietet viele Funktionen für den Einsatz in Unternehmen, eignet sich aber auch hervorragend für den Server zu Hause.
Nicht häufig schafft es ein neues Dateisystem in den Mainline-Kernel. Mit Linux 6.7 gebührt diese Ehre dem Next-Gen-Filesystem Bcachefs.
Mit Linux 6.6 löst nach 15 Jahren der EEVDF-Scheduler den CFS-Scheduler als Taktgeber im Kernel ab, während Intels Shadow Stack für mehr Sicherheit sorgen soll.














