Linux 6.16 erschien mitten in der Urlaubszeit und liefert viele kleine Korrekturen für Treiber und Dateisysteme – aber nicht nur.
XFS
20 Jahre lang pflegten die Entwickler die Echtzeitunterstützung außerhalb des Mainline-Kernels. Jetzt avanciert sie mit Linux 6.12 zum offiziellen Teil des Betriebssystemkerns.
Das Team hinter der Debian-basierten Distribution Sparky hat die Startmedien für ihre Semi-Rolling-Variante aktualisiert. Sie bringen die enthaltene Software auf den aktuellen Stand und bieten kleinere Änderungen beim textbasierten Installationsassistenten.
Darrick Wong hat seinen Abschied als Betreuer des XFS-Dateisystems angekündigt. Er schlägt als Nachfolge ein mehrköpfiges Team vor.
Die aktuelle Version des Linux Kernels 6.3 scheint nach Benutzerberichten die Metadaten von XFS-Dateisystemen zu zerstören. Der Linux 6.4 weist diese Probleme offenbar nicht auf.
Das Dateisystem XFS legt in Linux 5.19 die Grundlagen für eine skalierbare Zukunft, zugleich bauen die Kernel-Entwickler den Wi-Fi-6-Support aus. NFS-Server sind im neuen Kernel höflicher, Apple-Fans profitieren von einem Speicher-Feature.
Die Entwickler des beliebten grafischen Partitionierungstools GParted haben eine neue Version 1.4 freigegeben, die unter anderem besser mit verschlüsselten Dateisystemen zurechtkommt.
Stratis 1.0 hat Red-Hat-Entwickler Andy Grover in seinem Blog angekündigt. Die Software erlaubt Snapshots und Storage Pools für das XFS-Dateisystem.



