Linux 5.3 unterstützt weiterhin die Floppy Disc, optimiert Ceph und NFSv4 weiter und bringt unter anderem Änderungen an Grafik- und Dateisystemen sowie Systemaufrufen mit.
Kernel
Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat vor Kurzem die Release von Kernel 5.1.21 angekündigt. Damit, so der Linux-Hacker, sei das Lebensende der Kernel-Version 5.1.x erreicht.
Vor einigen Tagen hatte Linus Torvalds den Floppy-Treiber im Linux-Kernel als verwaist markiert, weil sich kein Maintainer mehr dafür fand. Nun hat sich mit Denis Efremov ein Kandidat dafür gemeldet.
Linux 5.2 führt ein Feldbus-Subsystem ein, das Dateisystem Ext 4 bringt nun Unicode-12.1-Support mit. Zudem unterstützt Intel jetzt Sound Open Firmware (SOF), und es gibt Community-Treiber für Mali-GPUs.
In den 1990ern konnten Linux-Server-Admins mit Uptimes von 200 oder 300 Tagen prahlen. Seit für den Kernel alle naselang Securitypatches erscheinen, ist die Grandezza dahin. Die Kernelhacker liefern mit dem technisch hochkomplexen Live-Patching einen Mechanismus, der alten Glanz zurückbringt.
Mit dem ersten Release Candidate von Linux 5.3 kündigt Linus Torvalds in Sachen Commit-Anzahl eine große Release an, sieht mit dieser aber auch einige schöne Neuerungen anrollen.
Das jüngste Release von Virtualbox ist als Mainenance-Release gekennzeichnet. Der Support für UEFI Secure Boot Driver Signing für Ubuntu- und Debian-10-Hosts ist dabei ein überfälliger Bugfix.
Kernel 5.1 bewältigt endlich gepufferte asynchrone Ein- und Ausgaben, mustert "a.out" aus, verbessert Fanotify, unterstützt kumulative Livepatches und ergänzt einen neuen Energiespar-Governor.
Die Zahlen, wie viele bislang unerkannte Bugs eine Mammut-Software wie der Linux-Kernel enthält, machen Angst. Linus Torvalds rückt mit Test-Robots, Testern aus Fleisch und Blut, ausgefeilten Werkzeugen und einer strengen Organisation dem Schädlingsbefall in seinem Refugium zu Leibe. Erfolgreich.
Der Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat sich erneut des inzwischen zu den dienstältesten Kerneln zählenden 3.18.x angenommen. Mit Version 3.18.140 ist eine neue Version erschienen, die hauptsächlich Android-Telefonen helfen soll.
Intel hat vier weitere Lücken in seinen Prozessoren entdeckt. Zombieload und Fallout klingen besser als Microarchitectural Data Sampling (MDS), für den Linux-Kernel gibt es Patches.
Die zuständigen Maintainer Christoph Hellwig und David Miller haben den IDE-Treiber für offiziell veraltet erklärt. Er soll dann bis 2021 endgültig aus dem Kernel entfernt werden.
Linux 5.1 bewältigt unter anderem asynchrone Ein- und Ausgaben für die Mehrheit der Use Cases, lässt Btr-FS-Nutzer die Kompressionslevel anpassen, unterstützt kumulative Live-Patches und ergänzt einen neuen Governor für den Energieverbrauch.
Eine Zäsur bedeutet die runde Versionsnummer 5.0 laut Linus Torvalds nicht. Welche Änderungen aber vom Kernelchef selbst stammen und was das aktuelle Linux sonst noch bringt, beleuchten die Kernel-News.
Anfang März hat Linus Torvalds das scheue Krokodil freigesetzt. Ein paar Kommandos, Hinweise und Tricks reichen aus, um es auf einem Debian-Rechner zu einem nützlichen Arbeitstier zu machen.






