Linux 5.1 bewältigt unter anderem asynchrone Ein- und Ausgaben für die Mehrheit der Use Cases, lässt Btr-FS-Nutzer die Kompressionslevel anpassen, unterstützt kumulative Live-Patches und ergänzt einen neuen Governor für den Energieverbrauch.
Kernel
Eine Zäsur bedeutet die runde Versionsnummer 5.0 laut Linus Torvalds nicht. Welche Änderungen aber vom Kernelchef selbst stammen und was das aktuelle Linux sonst noch bringt, beleuchten die Kernel-News.
Anfang März hat Linus Torvalds das scheue Krokodil freigesetzt. Ein paar Kommandos, Hinweise und Tricks reichen aus, um es auf einem Debian-Rechner zu einem nützlichen Arbeitstier zu machen.
Am Wochenende ist die erste Vorabversion des nächsten Kernel 5.1 erschienen. Damit schließt sich auch das Merge-Window, in dem Linus Torvalds keine besonderen Vorkommnisse feststellen konnte.
Für Linux 5.0 hatte das Team der Kernel-Entwickler eine Extrarunde gedreht und eine RC-8 veröffentlicht. Nun aber ist Linux 5.0 in trockenen Tüchern, wobei die runde Nummer nicht auf besondere Highlights verweise.
Die ARM-Anwender unter den Debianern sollten momentan beim Kernel-Update Vorsicht walten lassen. Offenbar sorgt ein aktuelles Kernel-Update dafür, dass sich verschiedene ARM-Boards nicht mehr booten lassen.
Spectre 2 macht als Wiedergänger weiter die Welt der Kernelentwickler unsicher. Außerdem muss der Speck-Algorithmus der NSA Googles Adiantum weichen, und PCI-Geräte reden künftig auf Peer-to-Peer-Basis direkt miteinander. Das sind nur einige der Updates für den Ende 2018 veröffentlichten Kernel...
Linus Torvalds veröffentlichte mit Linux 5.0-rc1 die erste Testversion des neuen Kernel. Die runde Versionsnummer signalisiert aber keine revolutionären neuen Features.
Über das Linux-Subsystem Performance Counters erlaubt der Kernel Performance-Analysen mit Bordmitteln. Perf ist leicht zu bedienen und genießt wegen der Innenperspektive gegenüber anderen Tools Vorteile.
In der Berufungsverhandlung der GPL-Klage zwischen dem Kernelentwickler Christoph Hellwig und VMware könnte es eine Einigung geben. Ansonsten droht wohl ein Urteil, das die wichtigen Fragen zur Auslegung der GPL erneut nicht behandelt. Eine Analyse.
Viele Applikationen, die Sensoren und Aktoren über GPIOs ansteuern, benutzen ein längst abgekündigtes Interface. Das ist ein bisschen verrückt, weil das moderne Kernel-Subsystem Gpiolib und die passende Userland-Bibliothek Libgpiod viel schneller und sicherer arbeiten.
Vor ziemlich genau zehn Jahren habe ich in der damaligen Linux Technical Review einen Beitrag des amerikanischen Performance-Experten Neil Gunther betreut, der sich mit der Instrumentierung des Kernels beschäftigte, also der Sammlung von Performance-Kennzahlen durch das Betriebssystem, mit dem...
Die All Systems Go! 2018 versammelte Ende September in Berlin namhafte Entwickler der Open-Source-Szene, die sich vor allem für die Schichten zwischen Kernel und Desktop interessieren. Thematisch kreiste sie um Werkzeuge rund ums Booten und den Start von Linux-Systemen – mit Ausflügen in die...
Doch keine 5.0: Linus Torvalds ist zurück und hat die Kernelversion 4.20-rc1 angekündigt. Mit der neuen Versionsnummer will er noch warten.
In einem Q&A-Videointerview mit der Linux-Foundation spricht Greg Kroah-Hartman über die Probleme mit Meltdown und Spectre und warum der Kernel trotz einer Vielzahl an gefundenen Bugs aus seiner Perspektive sicherer wird.









