Torvalds überraschender Abschied in die Auszeit, die er zur Läuterung seines unsensiblen Kommunikationsstils nutzen will, hat eine Lawine losgetreten. Eine Lawine aus Beschuldigungen und Verdächtigungen, Gerüchten und Drohungen und Verschwörungstheorien.
Kernel
Die Netfilter-Schicht im Linux-Kernel ist in die Jahre gekommen und IPtables besticht nicht gerade durch Bedienfreundlichkeit. Mit Bpfilter soll Linux einen Paketfilter auf der Höhe der Zeit erhalten.
Wenn Performance oder Verfügbarkeit einer Netzwerkkarte nicht ausreichen, nimmt man einfach zwei – unter Linux gibt es dafür verschiedene Implementierungen. Dieser Artikel stellt den Kernel-Oldie Ifenslave und das jüngere Libteam einander gegenüber.
100. Folge – im Fernsehen erreichen gemeinhin nur Heimatserien wie "Der Bergdoktor" dieses Jubiläum. Dass einer (seit 2005) zweimonatlichen Serie in einer Zeitschrift dies gelingt, ist selten. Die "Kern-Technik" geht auf Zeitreise in eigener Sache.
Überraschende Einsicht: Linus Torvalds entschuldigt sich für seine mangelnde Empathie in der Vergangenheit, es "tue ihm wirklich Leid". Er nimmt vorübergehend eine Auszeit von der Kernelentwicklung.
Canonical patcht Ubuntu 18.04 LTS mit einem Kernel-Update und schließt damit zwei Lücken, die im VirtIO-Subsystem und dem ACPI des Kernels stecken.
Die Distribution Parrot richtet sich mit den vorinstallierten Werkzeugen vor allem an Sicherheitsexperten und Penetration-Tester. Die neue Version 4.2.2 aktualisiert unter anderem den Kernel, die Basispakete, den Browser und einige Tools. Dazu kommt ein neues Portal mit der Dokumentation.
Die Verschiebung des Maintainer Summits zeigt, dass Linus Torvalds seinen eigenen Busfaktor offenbar unterschätzt.
Mit Speck wollte Google ursprünglich den Speicher von Low-End-Android-Smartphones verschlüsseln. Laut der Website Phoronix fliegt die umstrittene Verschlüsselung nun doch aus dem Kernel.
Geht einem Linux-System der Arbeitsspeicher aus, eilt ihm ein spezieller Agent zu Hilfe, der Out-of-Memory-Killer. Facebook stellt nun einen eigenen OOM-Killer vor. Was macht der anders als sein Kollege im Kernel? Und wie funktioniert ein OOM-Killer eigentlich überhaupt?
Nach einer "sehr ruhigen Woche" entließ Linus Torvalds den Kernel 4.18 am gestrigen Sonntag in die Freiheit. Damit beginnt der Entwicklungszyklus für Kernel 4.19.
Das Dateisystem Lustre fliegt aus dem Kernel – gegen den Willen vieler Lustre-Entwickler und eventuell nur vorübergehend. Mit der Technologie für den Berkeley Packet Filter landet zudem eine interessante Option im Kernel 4.18, um Userspace-Code im Kernelspace laufen zu lassen.
Nach einem Kernel-Crash sammelt Linux noch im Todeskampf emsig Informationen zum Tathergang. Nur – wohin mit dem Vermächtnis, wenn schon alles verwüstet ist? Das virtuelle Filesystem Pstore hat als letzter Begleiter stets ein offenes Ohr.
Open Source Security verliert die 3-Millionen-Dollar-Klage gegen Bruce Perens und muss 260 000 US-Dollar für Anwaltskosten zahlen. Die Firma will aber in Berufung gehen.







