Eine der ältesten Linux-Distributionen wird 30 Jahre alt – und beinahe hätte das niemand bemerkt. Die weltgrößte OSS-Company Suse war immer etwas anders, nicht vom Marketing gestreamlined, nicht den Quasi-Marktstandards unterworfen, nicht marktkonform assimiliert.
Aktuell
Das Dateisystem XFS legt in Linux 5.19 die Grundlagen für eine skalierbare Zukunft, zugleich bauen die Kernel-Entwickler den Wi-Fi-6-Support aus. NFS-Server sind im neuen Kernel höflicher, Apple-Fans profitieren von einem Speicher-Feature.
Die Idee mutet auf den ersten Blick beinahe tollkühn an: ein vollkommen neues Betriebssystem, das sich als europäisches Produkt den Konkurrenten Microsoft, Apple und Linux stellt. Doch das Berliner Startup Incari hat sich nichts weniger als das auf die Fahnen geschrieben.
Zu den Themen der vom Nürnberger Systemhaus Netways ausgerichteten Stackconf zählen Infrastrukturlösungen im Spektrum CI/CD, Cloud-, Hybrid- und Container-Technologien. Entsprechend breit war die Themenpalette der Konferenz.
Eine Ankündigung von Nvidia zog in Linux 5.18 die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Unter dem Radar aber landeten weitere interessante Neuerungen im Kernel: Er unterstützt jetzt eine jüngere C-Variante, eBPF wird zum Paketgenerator und XDP mit Multibuffer-Support beschleunigt Netzwerke.
Nach einer Corona-Zwangspause von rund zweieinhalb Jahren hat im Congress Centrum in Berlin ein OpenInfra Summit in Präsenz stattgefunden. Die OpenInfra Foundation berichtete von wachsenden Mitgliederzahlen und will Projekte fördern.
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder als Präsenzkonferenz am Start, lockte die ausverkaufte KubeCon und CloudNativeCon Europe 7000 Besucher nach Valencia. Cloud Native Computing erlebt einen ungebrochenen Boom.
Jenseits vom schnelleren Gnome 42 und dem Raspberry-Pi-4-Support liefert Ubuntu 22.04 relevante Neuerungen für Entwickler und Admins. Dafür sorgen der aktualisierte Linux-Kernel, zahlreiche Programmiersprachen-Updates und verbesserte Virtualisierungs- und Container-Tools.
Als Beifang zum Steam Deck, der neuen Linux-basierten Spielekonsole, verbesserte Valve den zugehörigen AMD-Treiber im Kernel 5.17. Außerdem soll ReiserFS in Rente gehen, BPF-Programme werden portabel und ARM wird sicherer.
Maintainer Klaus Knopper lädt zu einem Rundgang durch die Interna der neuen, exklusiven Linux-Magazin-Edition seines Live-Systems Knoppix 9.3 ein.
Noch vor dem Release des ersten Linux-Kernels im neuen Jahr ließ Entwickler Ingo Molnar eine Bombe platzen: Fast Kernel Header. Doch auch der frisch gebackene Kernel 5.16 hat einiges zu bieten.
Die Neuerungen des zu Halloween veröffentlichten Linux 5.15 klingen alles andere als gruselig. Es gibt einen neuen Samba-Server sowie NTFS-Support im Kernelspace. Zudem erhält BPF Support für Scheduler und Timer, und Jens Axboe bringt Bio-Recycling in den Kernel.
Pünktlich zum runden 30. Geburtstag von Linux mahnt ein Core-Entwickler mehr Mitarbeit an. Kernel-Chef Linus Torvalds überredet Paragon indes erfolgreich, den NTFS-Treiber in den Mainline-Kernel zu pushen, und auf Apples M1-Chip läuft bereits ein Gnome-Desktop.
Kernel 5.13 dürfte vor allem Apple-Fans gefallen, erhöht aber auch die Sicherheit mit einem neuen Security-Modul. Zugleich erhalten erstmals externe Programme über eBPF Zugriff auf interne Kernel-Funktionen – ein potenzielles Security-Problem?
Der Frühlings-Kernel Linux 5.12 ermöglicht Eager Writes für NFS, erlaubt es, Dateien und Verzeichnisse mehrfach zu mounten, und bringt einen Zoned-Modus für Btrfs mit.














