Das Herbst-Update für den Linux-Kernel schließt eine rechtliche Lücke für Modul-Trickser, erlaubt den Einsatz von RISC-V im Tickless-Modus und unterstützt nach fünf Jahren Intels zweischneidiges FSGSBASE, weil es der Performance hilft.
Aktuell
Im vergangenen Jahr Jahr kamen mehr als 10 000 Teilnehmer zur europäischen VMworld. Dieses Jahr gab es die Veranstaltung im Online-Format zeitgleich in den USA und Europa, und es dürften mehr Teilnehmer gewesen sein. Anders als bei der Präsenzveranstaltung war die Teilnahme kostenfrei.
Der Kernel 5.8 schützt den Kernelspace besser vor problematischen eBPF-Programmen, beschleunigt SELinux, stopft eine Intel-Hardware-Lücke und liefert WPA3-Updates für drei ältere WLAN-Treiber.
Linus trennt sich nach 15 Jahren von seiner Intel-Maschine, ein von Microsoft angebotener Treiber stiftet Verwirrung, und es gibt Beef zwischen BPF- und LSM-Entwicklern.
Bei der digitalen Susecon 2020 aus dem Homeoffice gab CEO Melissa Di Donato das Motto "Simplify, modernize, accelerate" aus und präsentierte neue Partnerschaften und Dienste. Die digitale Plattform der Konferenz wird noch bis September mit Content gefüllt.
"Social-Distancing-Champion" Linus Torvalds hat das neue Linux 5.6 freigegeben. Mit von der Partie: die VPN-Alternative Wireguard mit ein paar Last-Minute-Fixes, erster USB4-Code und das neue Zone-FS-Dateisystem.
Die FOSDEM feierte 2020 ihren zwanzigsten Geburtstag mit einem Feuerwerk an Vorträgen. Darin ging es um Kernel-Neuerungen, Open Source in der Lebensmittelindustrie, Live-Migrationen mit Webassembly und vieles andere mehr.
Die Dateisystem-Autoren im CIFS- und Btrfs-Projekt sparen im aktuellen Zyklus nicht an Features. Der Umgang mit BPF-Programmen erfordert deutlich weniger Ressourcen, und der Kryptocode für Wireguard landet im Kernel.
Gut zwei Monate nach der VMworld in San Francisco fand in Barcelona das lokale Pendant für den europäischen Markt statt. Dramatische Neuerungen gegenüber dem US-Event gab es nicht, dafür wurden einige Konzepte detaillierter vorgestellt.
Zwischen dem ersten und dem finalen Release von Linux 5.4 hat sich einiges getan. Neue Sicherheitsfeatures bereichern den Kernel, die Entwickler berichten über den "Fallout" von Spectre und Meltdown sowie Maintainer-Sorgen.
Anfang November diskutierten in Nürnberg im Rahmen der von der Firma Netways ausgerichteten Open Source Monitoring Conference wieder Monitoring-Spezialisten die neuesten Entwicklungen auf ihrem Gebiet.
Tausende Besucher trafen sich Ende Oktober auf dem Open Source Summit Europe 2019 im französischen Lyon. Dort plauderte Linus Torvalds über den Kernel, Linux-Foundation-Orakel Jim Zemlin prognostizierte Open-Source-Trends für 2020.
Der Rand der Netzwerke war ein großes Thema auf dem Open Networking Summit Europe 2019: Edge Computing ist der neue Wilde Westen. Telekommunikationsunternehmen wie Softwarelieferanten erhoffen sich große Geschäfte. Doch noch wartet Arbeit.
Interessenten, Anwender und Partner von Cloud Foundry, einer entwicklerfreundlichen Platform-as-a-Service-Lösung, trafen sich Mitte September zu ihrer jährlichen Konferenz in Den Haag.
Linux 5.3 unterstützt weiterhin Disketten und bringt unter anderem Änderungen an Grafik- und Dateisystemen sowie Systemaufrufen mit. Doch am Rand des aktuellen Release-Zyklus gab es auch Neuerungen für das Ökosystem rund um den Kernel.














