Chiphersteller Qualcomm soll der EU wegen Missbrauchs der eigenen Marktposition knapp eine Milliarde Euro zahlen. Der Chip-Produzent habe Apple mit Preisnachlässe dazu gebracht, LTE-Chips allein von Qualcomm zu beziehen. Qualcomm will Berufung einlegen.
Politik
Auf Bundesebene wird ja nun offenbar doch wieder die Möglichkeit einer Großen Koalition diskutiert. Die hätte eine satte Mehrheit. Doch auch das kann verheerende Folgen haben, wie man jüngst in München studieren konnte: Dort wischte eine große SPD-CSU-Koalition mit ihrer Mehrheit alle Bedenken...
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2017 vorgelegt. Es wird nicht besser, ein Gütesiegel für IoT-Geräte soll helfen.
Die neue Plattform OffenesParlament.de soll mehr Transparenz in die Politik bringen. Sie ermöglicht es, die Plenarprotokolle der letzten und künftiger Wahlperioden aus dem Bundestag zu durchsuchen.
Mit dem Digitalomat kann der Wähler über ein Dutzend teils umständlich formulierter Fragen ermitteln, welche Partei ihm digitalpolitisch am nächsten steht.
Der Internetverband Eco kritisiert das am morgigen Donnerstag in Kraft tretende „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ als verfassungsrechtlich bedenklich.
Ganz kurz vor ihrem Inkrafttreten legt die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bundesnetzagentur, die deutsche Vorratsdatenspeicherung auf Eis. Den Grund dafür liefert ein letzte Woche ergangener Beschluss am Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen.
Die ab 1. Juli in Deutschland verpflichtende Vorratsdatenspeicherung ist unvereinbar mit EU-Recht, hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen jetzt entschieden. Doch das juristische Tauziehen geht weiter.
Es wäre eine anspruchsvolle Big-Data-Anwendung, wie viele Politiker, Beamte, Verbraucherschützer und normale Leute den Satz "Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein" schon öffentlich geäußert haben. Gefühlt: Eine Million. Sachlich richtiger macht dies die...
Der Wechsel auf reines HTTPS Mitte 2015 tat der Erreichbarkeit der Wikipedia offenbar gut: Forscher der Universität Harvard fanden heraus, dass dank HTTPS weniger Zensur stattfindet.
Ein breites Bündnis aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft stellt sich gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, über das der Bundestag heute in erster Lesung abstimmt.
Angesichts der Ransomware Wannacry fordert Verkehrsminister Alexander Dobrindt, in dessen Bereich auch die digitale Infrastruktur fällt, schärfere IT-Gesetze. Der Verband der Internetwirtschaft, Eco, widerspricht und kritisiert zugleich die Rolle der Geheimdienste.
Die digitale Gesellschaft sieht durch das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) die Meinungsfreiheit in Gefahr und fordert Internetnutzer auf, bei den zuständigen Abgeordneten Protest anzumelden.
Wer in die USA einreist, soll seine Passwörter für sich behalten dürfen: Das US-Außenministerium hat erstmals eine schriftliche Version der geplanten Regeln veröffentlicht. Diese bleibt hinter vollmundigen Ankündigungen von Regierungsmitarbeitern zurück.
Der von Donald Trump ernannte neue Chef der Regulierungsbehörde FCC, Ajit Pai, kündigte gestern an, Pläne vorzulegen, um die bisherigen Regeln zur Netzneutralität aufzuheben. Im Erfolgsfall dürfen Provider den Zugriff auf Webseiten verlangsamen oder blockieren.




