In den USA untersuchen mehr als 40 Generalstaatsanwälte die Geschäftspraktiken von Google. Sie wollen ermitteln, ob das Tech-Unternehmen den Wettbewerb behindert. Aber auch Facebook und Amazon stehen im Fokus.
Politik
Rückschlag: Stallman vertreibt Aliens Nach hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik lud die auf der Erde gelandete Alien-Delegation vom Planeten Ross 128b nun auch GNU-Gründer Richard Stallman (90) in die brasilianische Wüste ein. Dabei kam es zum Eklat. Die per Ufo...
Die amerikanische Federal Trade Commission (FTC) brummt Facebook eine 5-Milliarden-Strafe auf. Facebook hatte gegen Auflagen zum Schutz der Privatsphäre verstoßen. Im Gegenzug stellt die Behörde die Ermittlungen gegen Facebook ein.
Der Branchenverband Eco hat aus der Analyse der politischen Programme, Digitalstrategien oder Agenden der 16 deutschen Bundesländer einen Digitalen Länderkompass erstellt. Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen belegen dabei die ersten drei Plätze.
Die von Facebook und mehreren großen Finanzdienstleistern und IT-Firmen geplante Kryptowährung Libra stößt bei Politikern in den USA und Europa auf Kritik.
Am Samstag protestierten allein in Deutschland mehr als 150 000 überwiegend jüngere Menschen gegen die geplanten Änderungen am Copyright durch die EU. Zurzeit entscheidet das EU-Parlament über die Copyright-Richtlinie.
Das Mozilla-Projekt diskutiert gerade, ob es die Certificate Authority Darkmatter als Root-CA in den Browser integrieren will. Der Verdacht besteht, dass die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Firma in Spionage verwickelt ist.
Nach der Aufklärung des Angriffs auf die Daten von Prominenten und Politikern will die deutsche Bundesregierung ähnliche Vorfälle künftig möglichst verhindern. Dazu soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher vor den Gefahren im Netz gehören – und ein "IT-Sicherheitskennzeichen".
Im Oktober 2016 stellte Johanna Wanka (CDU) ihre Pläne vor, fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung in Schulen locker zu machen. Eine Grundgesetzänderung könnte die Finanzspritze ermöglichen.
Es hatte sich aufgrund der breiten Proteste bereits angekündigt: Die Entscheidung über Uploadfilter und Leistungsschutzrecht wurde auf Mitte September verschoben, der Entwurf wird voraussichtlich überarbeitet.
Italienische Wikipedia macht Ernst und schaltet aus Protest gegen die umstrittene EU-Copyright-Reform ihre Webseiten vorübergehend ab. Morgen soll das Parlament abstimmen.
Das W3C versucht offenbar, neben dem etablierten WHATWG-DOM einen zweiten DOM-Standard zu etablieren. Diesem W3C-DOM 4.1 hat das Konsortium im Hauruckverfahren eine Kandidatenempfehlung verschafft. Die Browserhersteller Mozilla, Microsoft, Apple und Google protestieren.
In einem offenen Brief wenden sich AI- und Robotik-Experten an die EU und fordern sie auf, EU-weite Regeln für Roboter und Systeme Künstlicher Intelligenz aufzustellen. Zugleich kritisieren sie den Vorschlag, Roboter und KIs als "Elektronische Personen" zu definieren.
Ein breites Bündnis wendet sich gegen die von der EU angedachten und von einigen deutschen Abgeordneten unterstützten Upload-Filter: Diese seien ungeeignet und ließen sich zum Aufbau einer "Zensurinfrastruktur" missbrauchen.
The Íntercept, eine englischsprachige publizistische Webseite, die Laura Poitras, Glenn Greenwald und Jeremy Scahill betreiben, berichtet, dass ihm geheime Posts mit Wikileaks-Absender zugespielt wurden, die vermutlich von Gründer Julian Assange persönlich stammen.





