Langes Warten bei Linux-Neustarts kann ziemlich lästig sein. Schuld sind die vielen Stufen des Bootprozesses. Der Kexec-Trick des Kernels umgeht sie und spart damit etwas Bootzeit ein. Als zusätzliches Schmankerl macht er Crash-Dumps möglich.
Distributionen
Wir servieren wieder Leckerbissen aus der Welt der freien Software. Dieses Mal: Bluefish, Bidwatcher und KWappen. Außerdem gibt es Details zu Capi4BSD und zu aktuellen Ereignissen im Debian-Projekt und zum Schluss Wurst-Käse-Salat aus der eigenen Küche.
Große Installationen zwingen den Admin zur Automation. Handarbeit wäre hier zu aufwändig, zu fehlerträchtig und zudem wenig attraktiv. Ein sehr leistungsfähiger, noch dazu kostenloser Helfer in dieser Situation ist das Open-Source-Tool Cfengine.
Jedes Linux-Universalsystem produziert große Mengen an Protokolldateien. Damit die Festplatte nicht überläuft und der Admin eine Chance zum Auswerten hat, kümmert sich ein rotierender Helfer um die Archivierung oder Entsorgung alter Protokolle.
Linux beherrscht Firewalling meisterlich, nur für den Einsatz in geschäftskritischen Umgebungen fehlte lange etwas. Nun rüstet Ct_sync die für Hochverfügbarkeit vermisste Synchronisation nach.
Wir picken Leckerbissen aus dem Topf mit freier Software heraus. Dieses Mal: FreeBSD 6 ist im Anmarsch, Syn-CE synchronisiert Pocket-PCs und I-Podder bringt Podcasts und Linux zusammen. Danach findet alles in einer Ricotta-Frühlingszwiebel-Torte seine Vollendung.
Ob Wörterbuch oder Wetterbericht, immer mehr Dienste stehen im Internet als Webservice bereit. Per Tcl-SOAP binden auch Tcl-Entwickler diese Dienste bequem in ihre Software ein.
Statt nacheinander wie beim Staffellauf lassen alternative Bootsysteme viele Prozesse parallel anlaufen: ein Massenstart. Dabei benötigen sie manchmal nur die Hälfte der Zeit bis ins Ziel und bieten sich zudem oft noch als Servicemanager an, die ihre Klienten auch nach dem Start betreuen.
Unix-Systeme organisieren alle Dateien in einem hierarchischen Verzeichnisbaum. Damit sich Admins auch auf fremden Rechnern rasch zurechtfinden, gibt es hilfreiche Konventionen für den Aufbau eines Dateisystems. Sie legen fest, welche Datei wohin gehört.
Eine Testsuite hilft Fehler zu korrigieren und Teile des Systems umzuschreiben, ohne die bestehende Codebasis dabei zu ruinieren. Die unbestechlichen Kontrolleure heißen etwa Test::More oder Test::Deep.
Die Leckerbissen aus der Welt der freien Software sind dieses Mal: Yast-2-Portierung auf Debian, KDE 4 und Qt 4, Bluetooth-Headsets und die Fehlerjagd beim Debian-Projekt. Außerdem: Woher kommen eigentlich die Debian-CDs? Als Nachtisch gibt es Fanta-Schnitten.
Die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology (SMART) auf modernen Speichermedien liefert Kenngrößen zu deren gesundheitlichem Wohlbefinden. Die Smartmontools steuern diese Aktivitäten und informieren den Fileserver-Admin über einen bevorstehenden Plattentod.
Pünktlichkeit spielt nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle. Auch Computer benötigen stets die genaue Uhrzeit. Mit dem NTP-Protokoll holen sie diese über das Netzwerk direkt oder indirekt von einer Atomuhr ab. Einige Programme umgehen dabei auch restriktive Firewalls.
Die Serverprodukte von Red Hat und Novell setzen verschiedene Dateisysteme ein. Dieser Artikel zeigt, inwieweit die Distributoren damit die richtige Wahl treffen und welche Alternativen es gibt.
Microsofts Dotnet-Plattform steht Linux-Programmierern über die Projekte Mono und DotGNU zur Verfügung. Der Artikel untersucht, wie weit sich die alternativen Implementierungen für Projekte in der Praxis eignen. Im Mittelpunkt steht die Programmierung grafischer Benutzeroberflächen.














