Endlich eine Konferenz, die Nerds und Ökos zusammenbringt, meinten viele Besucher der ersten "Bits-und-Bäume"-Konferenz, die Mitte November 2018 an der Technischen Universität Berlin stattfand.
Aktuell
Die All Systems Go! 2018 versammelte Ende September in Berlin namhafte Entwickler der Open-Source-Szene, die sich vor allem für die Schichten zwischen Kernel und Desktop interessieren. Thematisch kreiste sie um Werkzeuge rund ums Booten und den Start von Linux-Systemen – mit Ausflügen in die...
Was früher zu verkabeln war, ist heute Code. Server gibt es nur noch virtuell oder containerisiert – und ihr Administrator ist seine Arbeit los. Entwickler vergessen alle Nebenbedingungen und konzentrieren sich nur auf ihr Problem. Devops als Software – das ist die Cloud-Foundry-Vision.
Die Sicherheitslücken in aktuellen Prozessoren halten die Entwickler des Linux-Kernels weiterhin in Atem und bereiten Linus Torvalds schlechte Laune. Daneben bringt der Vorab-Kernel der Version 4.19 aber auch ein GPS-Subsystem und etliche Verbesserungen für Datei- und Netzwerkzugriffe.
Das Dateisystem Lustre fliegt aus dem Kernel – gegen den Willen vieler Lustre-Entwickler und eventuell nur vorübergehend. Mit der Technologie für den Berkeley Packet Filter landet zudem eine interessante Option im Kernel 4.18, um Userspace-Code im Kernelspace laufen zu lassen.
Der Open Stack Summit hat im Mai in Vancouver Station gemacht. Zu den bestimmenden Themen gehörte weniger die neue Queens-Release, sondern Edge Computing und die Container-Welt. Die Open Stack Foundation begrüßte zudem mit Zuul ein weiteres eigenständiges Projekt unter ihrem Dach.
Viele Referenten sprachen in eigener Sache. So oblag es den Zuhörern, den Werbeanteil wieder zu subtrahieren, um ein ausgewogenes Bild zu erhalten.
Dienste in die Cloud auslagern – das ist keine neue Idee. Serverless oder FaaS gehen aber noch einen Schritt weiter. Kubernetes soll dafür den Weg ebnen, da waren sich viele auf der Kubecon Europe 2018 einig.
Seit 18 Jahren drehen die Linuxwochen ihre Runde in Österreich. Im April in Eisenstadt und Graz. Vom 3. bis 5. Mai zog es die Linux- und Open-Source-Begeisterten nach Wien.
Egal ob Power 4 oder verschiedene obskure SoCs – einige Kernelentwickler nutzen den Entwicklungszyklus für Kernel 4.17 zum Frühjahrsputz. Natürlich landen auch mehrere neue Treiber in Linux, die zum Beispiel USB-C, Intels Cannon-Lake-Architektur, AMDs Vega 12 oder vorhandene Dateisysteme verbessern.
Wo Sicherheit vom Anwender Unmögliches verlangt, steht sie nur auf dem Papier. Die Keynote auf dem DFN-CERT-Kongress geriet zum Plädoyer für das menschliche Maß in Security-Fragen.
Große Überraschung im aktuellen Release-Zyklus: Es gibt auch jenseits von Spectre und Meltdown Neuerungen für Linux 4.16rc1. Darunter Updates am Inode-System, die den Zugriff auf Dateien beschleunigen, und die lang ersehnte Integration eines Treibers für Linux-Gäste auf Virtualbox.
Namhafte Referenten und ein breit gefächerter Themenmix – das bot die IT-Sicherheitskonferenz IT-Defense, die Ende Januar/Anfang Februar in München Station machte.
Die kritischen Sicherheitslücken in den CPU-Architekturen von Intel und – mit Abstrichen – auch AMD, ARM und Sparc beschäftigen Kernel- und Software-Entwickler aus der Open-Source-Szene gleichermaßen. Projekte und Open-Source-Firmen verteilen Patches und geben Empfehlungen. Eine Momentaufnahme.
Ungefähr 1000 Changesets mehr als im Vorgänger stecken im ersten Release Candidate von Kernel 4.15. Diese gehen vor allem auf AMD-Patches zurück: Linux unterstützt endlich AMDs neue Vega-Grafikkarten mit dem freien AMDGPU-Treiber. Mit im Gepäck: Support für HDMI 2.0 und Displayport 1.4.












