Alexa wurde per Bluetooth-Lücke gehackt, Intels Management Engine überlistet. Und auch sonst ging einiges zu Bruch auf der Black Hat Europe, die Anfang Dezember in London stattfand.
Aktuell
Die Open Source Monitoring Conference hatte Ende November 2017 weniger Spektakuläres und Originelles zu bieten als frühere Ausgaben, gefiel aber auch mit vielen soliden Informationen.
Dass der Open Stack Summit in seiner inzwischen 16. Ausgabe erstmals in Australien Station machte, darf als Zugeständnis an die dort wachsende Community angesehen werden. Die Foundation hat sich in Sydney die Integration der Open-Stack-Peripherie auf die Fahne geschrieben.
Auf dem Open Source Summit Europe Ende Oktober in Prag diskutierte Kernel-Chef Linus Torvalds mit Dirk Hohndel über Kernel-Fuzzy-Tests und den Maintainer-Mangel. Torvalds Arbeitgeber, die Linux Foundation, veröffentlichte derweil zwei offene Datenlizenzen und Statistiken zum Kernel.
Auch ohne es in einem Motto zu erwähnen, ließ der Branchenprimus beim Red Hat Forum keinen Zweifel daran aufkommen, was gerade sein Hauptthema ist: Container in Rot. Als größter Sponsor der in einem Wiener Innenstadthotel durchgeführten Veranstaltung hatte sich Microsoft engagiert – kein Schmäh!
Auf der Susecon 2017 in Prag positionierte sich Suse mit neuen Produkten, die wie eine Kampfansage an Red Hat mit Open Shift klingen – auch wenn die Verantwortlichen das wohl nie sagen würden.
Linux 4.14 unterstützt dank der Five Level Table Pages das Adressieren absurd hoher Mengen an virtuellem und physischem Speicher. Der Kernel verbessert zudem das Schlafverhalten mit Suspend-to-Idle-Support und führt mit Zstandard ein neues Kompressionsverfahren ein.
Mit 11000 Teilnehmern zelebrierte die VMworld Europe Mitte September in Barcelona ein Megaevent für Kunden, Partner und Mitarbeiter des Herstellers von Virtualisierungssoftware.
Das Debian-Projekt existiert inzwischen sehr lange, viele Debianer halten ihre Distribution daher für alternativlos. Auf der Debconf 2017 warnte Entwickler Matthew Garrett allerdings, dass Debian auch in der Bedeutungslosigkeit verschwinden könne.
Zwar ist auch diesmal wieder der meiste Code in der Grafikabteilung gelandet, von den Verbesserungen an Kernel 4.13 profitieren aber auch Dateisysteme und die Energieverwaltung.
Die Deutschen Open Stack Tage Ende Juni in München erwiesen sich als genau das, was der Name glauben macht. An zwei Tagen berichteten Entwickler von ihren Projekten und Anwender von ihren Erlebnissen. Eine ziemlich runde Sache.
Beim Assembling Day von Tuxedo im bayrischen Königsbrunn war das eigene, um Features erweiterte Linux-System schon im Gespräch. Jetzt hat der Linux-Hardware-Spezialist Tuxedo Xubuntu vorgestellt, eine Distribution mit Xfce-Desktop, in die die hauseigenen Erweiterungen einfließen.
Im letzten legten Entwickler die Grundlage, im neuen Kernel 4.12 landen nun mit BFQ und dem Kyber I/O Scheduler zwei neue Terminplaner für Datenzugriffe auf Speichergeräte. Arbeit floss auch in den Vega-Support des AMDGPU-Treibers, zudem kommt Linux jetzt mit USB-Typ-C-Geräten klar.
Ocata, die 15. Veröffentlichung von Open Stack, war der Anlass für die Open Stack Foundation, um Entwickler, Partner, Hersteller und Community in Boston zu versammeln. Die Private Cloud as a Service zählte beim Open Stack Summit zu den neuen Trends.
Mitte Mai trafen sich auch in diesem Jahr Administratoren und Entwickler aus ganz Deutschland und darüber hinaus, um die Zukunft des mit freier Software arbeitenden Rechenzentrums zu diskutieren. 2017 in Berlin warben auffällig viele Firmen für ihre Konzepte.














