Mit Trusted Contacts nimmt Google eine Überwachungs-App in sein Universum auf. Die Initiative geht aber natürlich von den Überwachten selbst aus.
Datenschutz
Wirklich guten Freunden schenkt man ein Freihandelsabkommen, oder auch zwei oder drei. Nachdem TTP und TTIP entschärft wurden, gibt es nun neue Informationen über Tisa (Trade in Services Agreement), ein Freihandelsabkommen unter "wirklich guten Freunden".
"Nicht alles gehört in die Cloud", warnt Nifis, die Nationale Initiative für Informations- und Internetsicherheit. Konkret sollten Unternehmen, aber auch Anwälte und andere Geheimnisträger ihren Einsatz von Mac OS Sierra und Dropbox überdenken.
Es widerspricht der ökonomischen Logik, kommerziell betriebenen Suchmaschinen zu unterstellen, bei Datenschutz und -verwendung zuerst die Interessen der Suchenden im Blick zu haben. Sysadmin-Kolumnist Charly ist bei der Suche nach einer Alternative fündig geworden.
Wenn die von der EU beschlossene Datenschutz-Grundverordnung Mitte 2018 in Kraft tritt, sind Firmen in Deutschland und anderen Industrieländern bislang noch schlecht darauf vorbereitet, das belegt eine Studie. Einige Kritiker finden die Datenschutzverordnung zu lasch.
314 Geräte aus dem Internet-of-Things haben die Prüfer der OECD-Datenschutzvereinigung Global Privacy Enforcement Network (GPEN) auf die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen abgeklopft. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus.
Innenminister Thomas de Maizière hat Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in Deutschland vorgeschlagen. Verbände und Datenschützer schlagen Alarm, es drohe eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung und der Datenschutz sei in Gefahr.
Die Electromnic Frontier Foundation (EFF) hat die Pioneer Awards vergeben. Mit den Auszeichnungen werden Personen und Organisationen geehrt, die sich um die menschlichen Belange der elektronischen Kommunikation kümmern.
Strenge Auflagen, klare Schutzvorkehrungen, jährliche Überprüfung: Durch solche Mechanismen sieht die EU-Kommission das jetzt angenommene Privacy-Shield-Abkommen den Datenschutz der Bürger gewährleisten. Die Wirtschaftsverbände sind zufrieden, die Datenschützer weniger.
Die deutsche Bundesnetzagentur hat die Anforderungen für die Sicherheit der Vorratsdaten vorgelegt. Die Provider müssen demnach einen sehr hohen Aufwand für den Datenschutz betreiben.
Github hat mit dem Transparency Report für 2015 öffentlich gemacht, wieviele juristischen Anfragen auf Löschung oder wegen Urheberrechtsverletzungen eingegangen sind.
Eine einzige Datenpanne schlägt im Schnitt mit bis zu vier Millionen US-Dollar zu Buche – sagt die "2016 Cost of Data Breach Study“ des Ponemon-Instituts im Auftrag von IBM.
Hip Chat und Slack sind in, wenn es um die Kommunikation mit Kunden oder Kollegen geht. Doch in Sachen Datenschutz sind diese Dienste ein Alptraum. Inspircd, Rocket Chat oder Matter Most bieten sich als bessere Alternativen an.
Die Europäische Kommission und die Vereinigten Staaten haben sich überraschend auf einen neuen Rahmen für die transatlantische Datenübermittlung geeinigt, der das rechtwidrige Safe-Harbor-Abkommen ablösen soll.
Der USA Patriot Act ermöglicht geheime Backdoors in US-Software. Das ist nicht mit deutschem Datenschutz vereinbar. Jetzt hat ein OLG bestätigt: Behörden dürfen Unternehmen dazu verpflichten, nicht zu spionieren. US-Firmen dürfen nur mitspielen, wenn sie ein Versprechen abgeben.







