IBM-Studie: Jede Panne kostet bis zu vier Millionen

Eine einzige Datenpanne schlägt im Schnitt mit bis zu vier Millionen US-Dollar zu Buche – sagt die “2016 Cost of Data Breach Study“ des Ponemon-Instituts im Auftrag von IBM.

Für die Studie wurden neben vielen internationalen Firmen auch 33 deutsche Unternehmen befragt, bei denen im Schnitt 3,61 Millionen Euro pro Datenpanne an Schaden verursacht werden. Im Vergleich zu 2014 sind die Gesamtkosten damit um 2,5 Prozent angestiegen. Die Kosten pro gestohlenem oder verlorenem Datensatz belaufen sich hierzulande für 2015 auf 154 Euro – eine Zunahme von 1,3 Prozent zum Vorjahr.

Weltweit stiegen in den letzten drei Jahren die durchschnittlichen Ausgaben bei Verlust oder Diebstahl von kritischen Daten für Unternehmen auf bis zu vier Millionen US-Dollar an – eine Zunahme von 29 Prozent. Die von IBM gesponserte Ponemon-Institut-Studie beziffert die Kosten pro gestohlenem oder verlorenem Datensatz weltweit auf durchschnittlich auf 158 US-Dollar.

Grund für die steigenden Ausgaben bei Datenpannen ist der Faktor Zeit. Je länger ein Unternehmen für die Aufdeckung einer Datenpanne benötigt, desto höher steigen die Kosten. Für Unternehmen entscheidend sind daher schnelle Lösungsansätze, die das firmeninterne Krisenmanagement immer parat und im Notfall sofort einsetzbar hat. Gemeinsam mit dem Ponemon-Institut propagiert IBM deshalb die Einrichtung eines Incident Response Teams. Aufgrund dieser Teams aus internen IT-Experten, so die Erkenntnis der Studie, könnten Unternehmen durchschnittlich etwa 400 000 US-Dollar einsparen. Für jeden gestohlenen oder verlorenen Datensatz bedeutet dies somit im Schnitt circa 16 US-Dollar weniger Ausgaben.

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