Ausgabe Januar 2025

Titelthema: LINUX STATT WIN11
Microsoft hat angekündigt, am 14. Oktober 2025 die kostenlosen Sicherheits-Updates für Windows 10 einzustellen. Wer dann auf Windows 11 umsteigen muss, steht vor der Herausforderung, dass die neue Version höhere Anforderungen an die Hardware stellt. Lässt sich der alte Arbeitsplatz-PC nicht mehr aufrüsten, hat Microsoft ihn praktisch in Elektroschrott verwandelt. Doch das muss keineswegs sein: Auf vielen älteren Rechnern fühlt sich Linux nämlich pudelwohl.
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Mark Shuttleworth, Ubuntu-Gründer und CEO von Canonical, feierte auf dem Ubuntu Summit 2024 in Den Haag das 20-jährige Jubiläum von Ubuntu. Projekte und Partner demonstrierten die Bandbreite des Ubuntu-Universums.
Warum Unternehmen nicht zu Windows 11 wechseln, sondern sich bei der großen Linux-Community, dem Linux Professional Institute und dem Upgrade-to-Linux-Projekt erkundigen sollten, wie sie auf Linux umsteigen können.
Nachhaltigkeit und Langlebigkeit: Was Windows 11 schwer fällt, macht Open-Source-Software beispielhaft vor. Okular, der KDE-PDF-Viewer ist mit dem Blauen Engel zertifiziert, und das KDE-Eco-Projekt will helfen, noch mehr alte Hardware zu unterstützen.
Der von Microsoft erzwungene Umstieg auf Windows 11 sorgt dafür, dass an sich noch brauchbare Hardware nicht mehr nutzbar ist. Mit Linux Mint lassen sich entsprechende PCs aber bequem weiter verwenden.
Bei FunOS ist der Name Programm: Mit dem leichtgewichtigen Ubuntu-Ableger macht die Arbeit auch auf älteren Rechnern noch Spaß, der HWE-Kernel garantiert trotzdem Kompatibilität zu neuester Hardware.
Auf der Heft-DVD finden Sie diesmal 18 Vorträge von der All Systems Go 2024, Linux Mint 22, zwei E-Books zum Thema Inner Source und vieles mehr.
Webbrowser zählen zu den wichtigsten Anwendungen im IT-Alltag, doch viele davon sammeln ungeniert Nutzerdaten. Wir stellen fünf sichere Alternativen für mehr Privatsphäre vor.
Sudo kennen nahezu alle, die heute mit Linux arbeiten. Es ist die Abkürzung von superuser do – aber hinter dem Tool steckt mehr als "jeder darf alles, solange er Sudoer ist".
Gerade für Desktops spielen Rescue-Systeme eine herausgehobene Rolle, weil Desktops sich nicht ad hoc so einfach neu installieren lassen. Der Markt ist in den letzten Jahren allerdings in Bewegung geraten.
Von Donald Trump als US-Präsident dürfte nicht nur sein Unterstützer Elon Musk profitieren: Auch die KI- und Kryptobranche kann jubeln. Der Privacy Shield dürfte eher wackeln.
Nachdem die Förderung des Sovereign Cloud Stacks durch die Bundesregierung am Jahresende ausläuft, springen die Open Source Business Alliance und 14 ihrer Mitgliedsunternehmen ein. Die wiederum bündeln die Weiterentwicklung im neuen Forum SCS-Standards.
Microsofts Marktanteil sei der Bug #1, den zu "fixen" Ubuntus oberstes Ziel sei, schrieb Mark Shuttleworth 2004. Seitdem hat sich einiges geändert, der Bug ist geschlossen, Ubuntu ist nur noch frei für private und "interne kommerzielle Zwecke", anderes verhindern Trademarks.
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