Das Entwicklerteam von Linux Mint kündigt im monatlichen Report vom Mai 2026 einige kommende Verbesserungen und neue Features an, die mit der Ende des Jahres erscheinenden Version der Distribution geliefert werden.
Linux Mint
Die Linux-Mint-Entwickler verlängern ziemlich planlos die Entwicklungsphasen ihrer Distribution. Fest steht derzeit nur: Die nächste Version 23 mit dem Codenamen „Alfa“ erscheint erst zur Weihnachtszeit. Darin werkelt zudem ein anderer Installationsassistent.
Vor einigen Tagen hat Hauptentwickler Clement Lefebvre Linux Mint 22.3 freigegeben. Die neue Version für die verschiedenen Desktops Cinnamon, Xfce und Mate trägt den Codenamen Zena und kommt als LTS-Ausgabe mit längerem Support.
Die Entwickler der Linux Mint Debian Edition (LMDE) haben Version 7 alias „Gigi“ freigegeben. Gigi ist ein LTS-Release mit längerer Unterstützung.
Linux Mint 22.2 mit dem Codenamen Zara baut auf einem Ubuntu 24.04 LTS „Noble Numbat“ auf und bringt den Linux-Kernel 6.14. Bei den Desktopversionen sind Cinnamon 6.4, Xfce 4.18 und MATE 1.26 dabei.
Das Team von Linux Mint hat Version 22.1 mit dem Codenamen Xia veröffentlicht. Xia ist eine Version mit Langzeitunterstützung, die bis 2029 gepflegt wird.
Der von Microsoft erzwungene Umstieg auf Windows 11 sorgt dafür, dass an sich noch brauchbare Hardware nicht mehr nutzbar ist. Mit Linux Mint lassen sich entsprechende PCs aber bequem weiter verwenden.
Auf der Heft-DVD finden Sie diesmal 18 Vorträge von der All Systems Go 2024, Linux Mint 22, zwei E-Books zum Thema Inner Source und vieles mehr.





