Ausgabe Dezember 2005
Artikel
Der Webserver Apache vermag sich aus eigener Kraft zu wehren, wenn DoS-Angreifer das Kriegsbeil ausgraben. Er setzt nur den einfach zu konfigurierenden Mod_evasive als Späher und Spurenleser ein.
Das papierlose Büro bleibt eine Vision: Seit Erfindung der Druckkunst gelangen immer mehr Texte und Grafiken auf Papier. Vier Farblaser- und ein Festtinten-Drucker mussten im Testlabor beweisen, dass sie diese Aufgabe nicht nur schnell, sondern auch gut und günstig erledigen.
Die dickste Rüstung bleibt nutzlos, wenn sie empfindliche Stellen offen lässt. Dieser simple Grundsatz gilt auch im Netz: Jedes Admin höchste Pflicht heißt Gefahren kennen, mögliche Schwachstellen rechtzeitig aufspüren und sie mit haltbaren Schilden abschirmen.
Rein statistisch gesehen hätten Sie und ich vor 200 Jahren nicht in der Linux-zentrierten IT gearbeitet, sondern in der Landwirtschaft. Mangels elektrischen Lichts wären wir sommers früh aufgestanden, hätten im Stall und auf dem Feld fleißig gearbeitet und wären bei Einbruch der Dunkelheit in...
Wir servieren wieder Leckerbissen aus der Welt der freien Software. Dieses Mal: Bluefish, Bidwatcher und KWappen. Außerdem gibt es Details zu Capi4BSD und zu aktuellen Ereignissen im Debian-Projekt und zum Schluss Wurst-Käse-Salat aus der eigenen Küche.
Linux hat seine Wurzeln in den berühmten Bell Labs von AT&T, wo das erste Unix entstand. Dessen Programmierer waren seitdem nicht faul und entwickelten das verteilte Betriebssystem Plan 9, das seit ein paar Jahren als freie Software verfügbar ist.
Die Ajax-Technologie reichert dröge Webapplikationen mit dynamischen Elementen an. Das gelingt bereits so gut, dass Benutzer sie auf dem Desktop kaum noch von anderen Programmen unterscheiden. Ein kleines Perl-Skript demonstriert die Technik.
Egal ob Angreifer, Penetrationstester, Admin oder Netzwerktechniker: Keiner kommt ohne einen guten Scanner aus, der im Netz nach Hosts fahndet und deren Dienste abklopft. Das Lieblingswerkzeug der meisten ist Nmap. Zu Recht, da das Tool viele trickreiche Scantechniken kombiniert.
Die Kolumne berichtet aus der Perspektive von GNU-Projekt und FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse im Umfeld freier Software. Diese Ausgabe stellt ein neues Projekt zum Konvertieren von Vektorgrafikformaten vor und berichtet über die Probleme freier Software in Entwicklungsländern.
Für verschiedene Firewalls eine gemeinsame Oberfläche anbieten, die dem Admin zudem hilfreich unter die Arme greift: Wie FW-Builder dieses Kunststück vollbringt und welche Kniffe die internen Regel-Compiler dabei verwenden, erklärt der Autor der Software selbst.
Ein Programm nachträglich für mehrere Landessprachen umzubauen erfordert hohen Aufwand. Besser ist es, von Anfang an im Sourcecode die nötigen Vorkehrungen für mehrsprachige Strings zu schaffen. Das Gettext-System bietet dafür die passende Infrastruktur.
Auch eine mit Hilfe der Eclipse Rich Client Platform geschriebene Anwendung braucht ein eigenes Gesicht. Diese Folge des RCP-Tutorials verleiht dem Beispiel-Bildbetrachter individuelle Züge.
Langes Warten bei Linux-Neustarts kann ziemlich lästig sein. Schuld sind die vielen Stufen des Bootprozesses. Der Kexec-Trick des Kernels umgeht sie und spart damit etwas Bootzeit ein. Als zusätzliches Schmankerl macht er Crash-Dumps möglich.
Hochverfügbare Firewalls gelten als hohe Kunst im Netzwerkschutz. Dank Clustering bleibt das Netz online, selbst wenn eine Firewall ausfällt. OpenBSD/PF (Maskottchen: Kugelfisch) besitzen gegenüber dem bekannteren Duo Linux/Netfilter einige Vorzüge. Der Artikel erklärt das Setup - für Linuxer...
Linux beherrscht Firewalling meisterlich, nur für den Einsatz in geschäftskritischen Umgebungen fehlte lange etwas. Nun rüstet Ct_sync die für Hochverfügbarkeit vermisste Synchronisation nach.
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