Ausgabe Dezember 2005
Artikel
Jedes Linux-Universalsystem produziert große Mengen an Protokolldateien. Damit die Festplatte nicht überläuft und der Admin eine Chance zum Auswerten hat, kümmert sich ein rotierender Helfer um die Archivierung oder Entsorgung alter Protokolle.
Hat ein Angreifer einen Computer erobert, will er sich vor Entdeckung schützen. Rootkits helfen ihm dabei: Sie verbergen Dateien und Prozesse vor den Blicken des Admin und installieren Hintertüren. Die Grundlagen dieser Softwaregattung zu kennen hilft den Admins dabei, Schlupfwinkel auszuleuchten.
Rootkits, Malware, Trojaner: Die Anzahl der Bedrohungen nimmt zu. Eine ganze Reihe von Strafvorschriften versucht daher den Linux-Admin und sein System zu schützen.
Die alten Pharaonen scheuten keinen Aufwand, um ihre Pyramiden aufzutürmen. Ähnlich mühsam wäre es heute, wollten Admins jedes Mailprogramm PGP-fähig ausstatten. Die neuen IT-Götter manipulieren mit Anubis: Der Daemon nimmt Nachrichten vom Client entgegen und ergänzt, was der nicht schafft.
Alles unter Kontrolle: Der Survival-Guide von Erik Keller verspricht weniger Stress bei der täglichen Arbeit mit Unix- und Linux-Systemen. Das zweite besprochene Buch zeigt, wie Entwicklerteams mit Hilfe von Subversion den Überblick in ihrem Codebestand behalten.
Große Installationen zwingen den Admin zur Automation. Handarbeit wäre hier zu aufwändig, zu fehlerträchtig und zudem wenig attraktiv. Ein sehr leistungsfähiger, noch dazu kostenloser Helfer in dieser Situation ist das Open-Source-Tool Cfengine.
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