Screencasts, das sind kommentierte Video-Aufzeichnungen des Bildschirms, demonstrieren die Bedienung von Anwendungen viel konkreter und verständlicher, als das gewöhnliche Screenshots je könnten. Die Königsklasse der Recordingprogramme bezieht sogar den Zuschauer interaktiv ein.
X-Server
In der Welt der freien Software hat fast jede Anwendung Konkurrenz - nur nicht die X11-Umgebung. Doch wer nachforscht, findet sogar hier alternative Techniken, die Fenster ohne X-Server ermöglichen.
Der Kommandozeilen-Klassiker »top« hat das Genre der selbstauffrischenden Ressourcen-Tools begründet. Mittlerweile buhlen zahlreiche Nachahmer um die Aufmerksamkeit der Admins - die Redaktion hat eine Jury gebildet, Dutzende Möchtegern-Topstars gecastet und kürt heute die Top Ten der Tops.
Nach gut einem Jahr Entwicklungszeit wird X.Org 7.4 heute mit knapp sechs Monaten Verspätung freigegeben. Für künftige Versionen wollen sich die Entwickler von Abhängigkeiten befreien.
Wie ansprechend Briefe, Plakate oder Zeitschriften wirken, hängt stark von den benutzen Schriften ab. Schriftenmanager-Software erleichtert die Auswahl - auch aus Hunderten und Tausenden von Fonts
Mit zwei Fingern auf dem Touchscreen Fenster größer ziehen, mehrere Regler auf dem virtuellen Mischpult gleichzeitig verschieben oder mit allen fünf Finger ein Bild ziehen - das wird wohl in Zukunft mit Multipointer-Unterstützung (MPX) für den X-Server möglich sein.
Nach mehreren Verschiebungen erscheint nun die fehlerbereinigte Version 1.4.1 des von X.Org entwickelten X-Servers.
Der bei Red Hat angestellte David Airlie berichtet in seinem Blog, dass er durch einen kleinen Hack im Laufe eines Nachmittags einen X-Server ohne Root-Rechte zustande brachte.
Auf neuen PCs fallen die etwa 100 MByte RAM, die Gnome oder KDE schlucken, kaum ins Gewicht. Wer jedoch einen alten Rechner noch eine Weile nutzen möchte oder mehrere virtuelle Desktops auf einer Maschine betreibt, ist mit schlankeren Alternativen wie Icewm oder Xfce besser bedient.
Gutes Werkzeug ist der halbe Erfolg - sogar wenn es eher um das Gegenteil von etwas Handfestem geht, nämlich um virtuelle Maschinen. An solchen Virtualisierungstools mangelt es unter Linux nicht, aber lange nicht jedes taugt auch für jeden Zweck.
Die Sicherheitsdienstleister iDefense und Secunia haben eine ganze Reihe lokaler Schwachstellen im X-Server von X.org und darauf basierenden Anwendungen veröffentlicht. Insgesamt sieben Lücken melden die Experten.
Asus stellt einen mobilen Linux-Rechner vor, der mit den Attributen klein, leicht, günstig das Zeug zum in jeder Hinsicht tragbaren Begleiter hat. Das Linux-Magazin hat den Kleinen getestet.
Power off! Große Displays und schnelle Prozessoren konterkarieren jeden Fortschritt in der Akkutechnologie. Um Notebooks zu längerem Mobilbetrieb zu zwingen, hilft der treffsichere Stromfresser-Jäger Powertop.
Open Solaris will mit einer ersten Community-getriebenen Distribution den Kreis der freien Betriebssysteme aufmischen. Linux dagegen findet Platz auf einem als Open Hardware angepriesenen Mini-Computer - eine längst fällige Neudeutung des Open-Source-Prinzips oder ein Werbetrick?









