Mit Ubuntu 26.04 LTS "Resolute Raccoon" hat Canonical die elfte Langzeitversion seiner Distro freigegeben. Sie zieht einen bemerkenswert konsequenten Modernisierungskurs durch: Rust ersetzt zentrale Systemwerkzeuge, Wayland verdrängt X11 endgültig und Post-Quantum-Kryptografie zieht in die...
Wayland
Was erstmals bereits vor 15 Jahren angekündigt wurde, soll nun in fünf Monaten Wirklichkeit werden. Das Release 6.8 von Plasma wird erstmals keine eigene X11-Session mehr enthalten und nur noch Wayland verwenden.
Weston ist die Referenzimplementierung eines Wayland-Compositors. Die neue Version 15.0 enthält unter anderem eine neue Shell, die mit der Sprache Lua programmiert werden kann und einen experimentellen Vulkan-Renderer.
Das Xfce-Team hat mitgeteilt, dass es Spendengelder aus der Community entschieden verwenden will, um den langjährigen Xfce-Kernentwickler Brian Tarricone mit der Entwicklung von „xfwl4“ zu beauftragen, einem neuen Wayland Compositor für Xfce.
Wayland setzt sich langsam, aber stetig als neuer Display-Server unter Linux durch. Alternative Compositoren ergänzen ihn um interessante Zusatzfunktionen.
Das Plasma-Team kündigt den Beginn einer neuen Ära an: Nach fast drei Jahrzehnten, in denen KDE-Desktopumgebungen unter X11 liefen, wird die zukünftige Version KDE Plasma 6.8 ausschließlich Wayland unterstützen.
Die Entwickler des Wayland-Compositors Hyprland haben das Gestenerkennungssystem überarbeitet. Das Ergebnis ist flexibler, verlangt aber auch nach neuen Einstellungen.
Nutzer des Wayland-Compositors Hyprland können ab sofort ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Das Hyprperks getaufte Angebot umfasst neben Support eine „Premium Desktop Experience“ und soll vor allem die Entwicklung von Hyprland finanzieren.
Das Wayback-Projekt entwickelt einen Wayland-Compositor, der auf X11 angewiesene Desktop-Umgebungen weiterbetreiben kann. Die Arbeiten seit der Ankündigung des Projekts mündeten jetzt in einer ersten Version 0.1.
Der nach dem Tiling-Prinzip arbeitende Wayland-Compositor Hyprland räumt in seiner neuen Version unter der Haube auf und erweitert vor allem die Konfigurationsmöglichkeiten. Ein paar Änderungen sind zudem nicht abwärtskompatibel.
Das Wayback-Projekt möchte eine X11-Kompatibilitätsschicht für Wayland schaffen. Mit ihr sollen sich weiterhin Desktop-Umgebungen ausführen lassen, die zwingend auf X11 angewiesen sind. Das Projekt steckt zwar noch am Anfang, Alpine Linux liebäugelt aber bereits damit.
Der Wayland-Compositor Sway rüstet in seiner neuen Version vor allem technisch auf. So basiert er auf der wlroots-Bibliothek 0.19.0 und übernimmt folglich ihre Neuerungen. Darüber hinaus kennt Sway fünf weitere Wayland-Protokolle.
Die Manjaro-Entwickler denken laut darüber nach, ihre Edition mit KDE Plasma standardmäßig in einer Wayland-Sitzung starten zu lassen. Zuvor will das Team noch von seinen Nutzern wissen, welche Erfahrungen sie bereits mit Wayland gesammelt haben.
In der Desktop-Umgebung KDE Plasma arbeitet KWin wahlweise als Fenstermanager unter X11 als auch als Wayland-Compositor. Den X11- und Wayland-Code haben die Entwickler jetzt komplett separiert und damit das Ende der X11-Unterstützung in Plasma 7 vorangetrieben.












