Niri ordnet alle Fenster als Kacheln auf dem Bildschirm an (Tiling Compositor). Jede neu geöffnete Anwendung erscheint dabei in einer neuen Spalte. Vor allem hier führt die neue Version 25.02 ein paar nützliche Änderungen ein.
Wayland
Die neue Version des Wayland-Compositors Hyprland läuft stabiler, erlaubt ein Farbmanagement, unterstützt HDR, bittet regelmäßig um Spenden und zeigt gerade-runde Ecken.
AMD hat seinen neuen AMDGPU Composition Stack (ACS) vorgestellt. Hinter der kryptischen Bezeichnung verbirgt sich im Wesentlichen ein Fork des Wayland-Compositors Weston, dem AMD weitere Funktionen verpasst.
Die neue Version der schlanken Desktopumgebung LXQt schraubt weiter an der Wayland-Unterstützung. Größte Neuerung ist dabei eine Session-Komponente, mit der sich jetzt leicht auf eine Wayland-Sitzung umschalten lässt – einen passenden Compositor vorausgesetzt.
In der aktuellen Version des Raspberry Pi OS kontrolliert der Wayland-Compositor Labwc die Bildschirmausgaben. Darüber hinaus gab es Verbesserungen bei der Bedienung von Touchscreens sowie der Integration von Raspberry Pi Connect.
Raspberry Pi OS, die offizielle Distribution für den Mini-Computer Raspberry Pi, wartet in seiner neuen Version 2024-07-04 mit Fehlerkorrekturen und vielen kleinen Änderungen auf. So können Anwender den Wayland-Compositor Wayfire durch Labwc ersetzen.
Während es bei Plasma 6.0 vor allem darum ging, die Migration zu den zugrundeliegenden Qt 6-Frameworks zu bewerkstelligen, beginnen die Entwickler in der nun veröffentlichten Version 6.1 mit der Implementierung der Funktionen, kündigt das KDE-Projekt an.
Hinter dem Namen Niri verbirgt sich ein noch junger Wayland-Compositor, der alle offenen Fenster strikt in Spalten anordnet. Durch die kann man in der neuen Version 0.1.3 per Touchpad-Gesten rotieren.
Mit Plasma 6 hat KDE das nächste große Update der Desktopumgebung veröffentlicht. Zu den großen Upgrades zählen der Übergang zur neuesten Version 6 des Anwendungs-Frameworks Qt und eine Migration auf die Linux-Grafikplattform Wayland.
Mit Version 121 des Browsers Firefox setzt Mozilla nun standardmäßig auf den Wayland-Compositor, wenn er verfügbar ist.
Immer noch laufen viele kleinere Desktop-Umgebungen nur unter X11. Die Entwicklung eines eigenen Wayland-Compositors möchte Louvre drastisch erleichtern. Die neue C++-Bibliothek bietet sogar Multi-GPU-Unterstützung und liegt ab sofort in einer ersten stabilen Version vor.
Die offizielle Distribution für den Einplatinencomputer Raspberry Pi basiert ab sofort auf Debian 12. Die Desktop-Umgebung startet zudem in einer Wayland-Sitzung und bietet neue Plugins. Unter der Haube arbeitet PulseAudio, ins Internet geht auf Wunsch eine angepasste Fassung von Firefox.
Die schlanke Desktop-Umgebung Xfce verlangt immer noch das X Window System. Den Umstieg auf das moderne Wayland protokollieren die Xfce-Entwickler auf einer Seite in ihrem Wiki, die mehrere Aktualisierungen erfahren hat.
Die Distribution KaOS füllt ihr Repertoire aus dem Angebot von KDE. Mit KaOS 2023.06 sind wieder viele neue Pakete dabei. Testen lässt sich überdies schon Plasma 6.
Das Team hinter der Fedora-Edition mit KDE Plasma überlegt derzeit, nur noch auf Wayland zu setzen und den X.org-Server komplett aus der Distribution zu werfen. Der entsprechende Vorschlag wird allerdings noch fleißig diskutiert.



