Der Norweger Geir Isene hat einen X-Server komplett in Assembler geschrieben. Der soll nicht nur deutlich ressourcenschonender arbeiten als das Pendant von X.org, er besteht derzeit auch nur aus rund 20.000 Zeilen Code. Es gibt aber auch ein paar Haken.
X11
Was erstmals bereits vor 15 Jahren angekündigt wurde, soll nun in fünf Monaten Wirklichkeit werden. Das Release 6.8 von Plasma wird erstmals keine eigene X11-Session mehr enthalten und nur noch Wayland verwenden.
Wayland setzt sich langsam, aber stetig als neuer Display-Server unter Linux durch. Alternative Compositoren ergänzen ihn um interessante Zusatzfunktionen.
Das Plasma-Team kündigt den Beginn einer neuen Ära an: Nach fast drei Jahrzehnten, in denen KDE-Desktopumgebungen unter X11 liefen, wird die zukünftige Version KDE Plasma 6.8 ausschließlich Wayland unterstützen.
Das Wayback-Projekt entwickelt einen Wayland-Compositor, der auf X11 angewiesene Desktop-Umgebungen weiterbetreiben kann. Die Arbeiten seit der Ankündigung des Projekts mündeten jetzt in einer ersten Version 0.1.
Das Wayback-Projekt möchte eine X11-Kompatibilitätsschicht für Wayland schaffen. Mit ihr sollen sich weiterhin Desktop-Umgebungen ausführen lassen, die zwingend auf X11 angewiesen sind. Das Projekt steckt zwar noch am Anfang, Alpine Linux liebäugelt aber bereits damit.
In der Desktop-Umgebung KDE Plasma arbeitet KWin wahlweise als Fenstermanager unter X11 als auch als Wayland-Compositor. Den X11- und Wayland-Code haben die Entwickler jetzt komplett separiert und damit das Ende der X11-Unterstützung in Plasma 7 vorangetrieben.
Mit Plasma 6 hat KDE das nächste große Update der Desktopumgebung veröffentlicht. Zu den großen Upgrades zählen der Übergang zur neuesten Version 6 des Anwendungs-Frameworks Qt und eine Migration auf die Linux-Grafikplattform Wayland.
Für das GUI-Toolkit GTK könnte künftig komplett auf Wayland gesetzt werden. Bis es soweit ist, könnten aber noch Jahre vergehen.
Der Support für alte Hardware ist unter Linux nicht immer so gut wie sein Ruf. Das zeigt nun auch das Beispiel von alten Grafiktreibern.
Das KDE-Projekt hat eine neue Version seiner Desktop-Umgebung Plasma veröffentlicht. Besonders viele Änderungen hat die Softwareverwaltung Discover erhalten, die jetzt unter anderem auch die Firmware des Computers aktualisieren kann.
Die Entwickler des Ubuntu-Derivats Lubuntu haben in ihrem aktuellen Newsletter angekündigt, dass Nutzer der Version 16.04 auf die aktuelle Fassung 18.04 aktualisieren können. Darüber hinaus soll die Distribution im Oktober 2020 auf Wayland wechseln – mit der Hilfe von Mir.
Wer sich unter Ubuntu 17.10 anmeldet, startet standardmäßig eine Sitzung mit dem designierten X11-Nachfolger Wayland. In einer Pressemitteilung hat Canonical jetzt angekündigt, dieses Verhalten in Ubuntu 18.04 wieder zu ändern.
Für die X11-Komponenten des KDE-Windowmanagers Kwin wird es künftig keine neuen Features geben. Anfang dieser Woche kündigte Kwin-Entwickler Martin Flöser den letzten Feature Freeze an.









