Dass die Kernelentwicklung nicht selten als ein unwirtlicher Ort wahrgenommen wird, zeigt der Rücktritt der Kernelentwicklerin Sarah Sharp. Sie möchte den rüden Ton unter den Entwicklern nicht mehr akzeptieren.
Personalien
Das Docker-Projekt wächst und stößt organisatorisch an seine Grenzen. Nun hat das Management die Projektstruktur umgebaut und der gutmütige Diktator sich selbst entlassen.
Nachdem es seit einiger Zeit im Wikimedia-Präsidium gekriselt hat, haben sich die Mitglieder auf ein neues ehrenamtliches Präsidium geeinigt.
Der Systemd-Richtungsstreit und allgemeiner Stress haben im Debian-Projekt zu weiteren persönlichen Rückzügen geführt.
Der langjährige und bekannte Debian-Entwickler Joey Hess verlässt das Projekt und nennt die Debian-Verfassung als Grund.
Larry Ellison ist Milliardär, Gründer der Softwarefirma Oracle und tritt nun als CEo zurück. Seine Stellvertreter Mark Hurd und Safra Catz quetschen sich nun zu zweit in seine Schuhe.
In einer knappen Pressemitteilung erklärt Red Hat, dass der langjährige CTO Brian Stevens das Unternehmen verlässt.
Mit Bedauern teilt das Open-Suse-Projekt mit, dass Vincent Untz aus persönlichen Gründen als Vorsitzender des Boards zurückgetreten ist.
Neuer Leiter des Fedora-Projekts ist Matthew Miller, seit 2012 beim Sponsor Red Hat angestellt.
Jono Bacon, Buchautor und Community-Manager im Ubuntu-Projekt, hat einen aufregenden neuen Job gefunden und gibt nach fast acht Jahren seinen Posten bei Canonical auf.
Unter dem Motto "The Linux kernel, how it is developed, and how we stay sane doing it" hielt Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman die heutige Keynote auf dem Linuxtag 2014, der seit gestern in Berlin stattfindet.
Brendan Eichs Nachfolger als Mozillas CTO heißt Andreas Gal, ist Deutscher und kommt aus der Firefox-OS-Entwicklung.
"Mozilla Moving Forward" nennt Mitchell Baker einen Blogpost, in dem sie nach Brendan Eichs Rücktritt Mozillas neuen Interims-CEO vorstellt.
Lucas Nussbaum hat seinen Job als Debian Project Leader offenbar nicht allzu schlecht gemacht, jedenfalls haben ihn die Entwickler für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.
Nur zwei Kandidaten treten bei der anstehenden Wahl zum Debian Project Leader (DPL) an und haben ihre Programme vorgestellt. Der dritte hat seine Kandidatur zurückgezogen.









