Gerade im fahlen Licht des aufgehenden Vista stellt sich in mancher Firma oder Behörde die Frage: Sollen wir Linux auf unsere PCs ausrollen? Welche Produkte kämen in Frage, wenn es auf Lebenszyklen, gute Wartbarkeit und verständliche Menüs ankommt? Der folgende Test versucht Antworten zu geben.
Kernel
Als Sysop gibt es immer was zu überwachen, egal ob Netzwerkverkehr, Systemauslastung oder das Dateisystem. Letzteres lässt sich über die Inotify-Schnittstelle des Linux-Kernels Ressourcen-schonend erledigen. Das Perl-Programm Iwatch hilft dabei.
Der Zoo an Crypto-Dateisystemen unter Linux hat Nachwuchs bekommen: E-Crypt-FS will in den Enterprise-Bereich vordringen. Ob der Sprössling schon reif ist fürs große Geschäft, zeigt dieser Kurztest.
Die Kategorie Systemstart stellt den Linux-Systemadministrator vor mehrere Aufgaben: Neben dem Einrichten des Bootloaders (Lilo oder Grub) muss er die Runlevels richtig konfigurieren, sodass Linux in verschiedenen Lagen stets die gewünschten Dienste aktiviert.
Mit Hilfe der Mmap-Funktion lassen sich Kontextwechsel und Kopieraktionen einsparen. Diese Folge der Kern-Technik verrät Treiber- und Anwendungsentwicklern, wie es funktioniert.
Mitglieder des OpenBSD-Projekts haben das Angebot des Linux-Kernel-Entwicklers Greg Kroah-Hartman an Hardware-Hersteller kritisiert, Linux-Treiber kostenlos zu entwickeln.
Selbst gebastelte Skriptlösungen in Ehren, das Sichern der Daten von vielen Clients oder die Wiederherstellung von missionskritischen Systemen setzt leistungsfähige Software voraus. Diese Bitparade stellt drei freie und eine kommerzielle Lösung vor.
Lahme Bootzeiten sind lästig. Da hilft auch kein 'Linux läuft über Monate stabil', gefragt sind Schnellstarter, die nach dem Anschalten oder dem per Kernel-Update erzwungenen Reboot nicht erst minutenlang bummeln. Ubuntu entwickelt gerade einen viel versprechenden Ansatz.
Managementsoftware für virtuelle Umgebungen erscheinen derzeit alle paar Wochen. Die Fülle der Angebote reicht von schlichten Skripten bis zu Administrationsportalen wie der hier vorgestellten Software von Virtual Iron, die als erste kommerzielle Lösung ganz auf Hardware-gestütze Virtualisierung...
Den Kernel kompilieren war viele Jahre lang ein zentraler Aspekt der erfolgreichen Linux-Administration. Dank des modularen Kerns ist heute oft der Einsatz eines Standardsystems möglich, aber spätestens wenn ein wichtiges Patch in den Kernel soll, führt kein Weg an den Linux-Sourcen vorbei.
Vergisst die Community ihre Ursprünge? Mit zunehmendem Erfolg stehen anscheinend auch die Prinzipien, die Open Source zu einer Erfolgsgeschichte machten, auf dem Prüfstand. Ein Zwischenruf.
Das erst wenige Monate alte KVM-Projekt hat es geschafft, sich als Linux-eigene Virtualisierungslösung zu etablieren: Ab Kernel 2.6.20 ist die schlanke Lösung Bestandteil des freien Betriebssystems und überflügelt damit ältere und umfangreichere freie Komponenten wie Xen oder Vserver. Peter...
Ende Oktober erschien Version 6 von Red Hats Community-Distribution Fedora Core. Neben den üblichen Updates von Desktop und Kernel bringt sie Highlights wie die Optimierung von dynamische Bibliotheken und einen Manager für die Virtualisierungslösung Xen.
Frei und aktuell: Open Suse. Oder kostenpflichtig und über zwei Jahre nicht aktualisiert: Suse Linux Enterprise Server. Firmenkunden entscheiden sich dennoch oft für die Enterprise-Distribution. Dieser Artikel nimmt die Gründe für diese Entscheidung unter die Lupe.
In Sachen Hardware hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan: Festplatten haben nicht mehr 8, sondern über 400 GByte. Neben IDE und SCSI gibt es heute SATA-, SATA-II- oder Fibrechannel-Anschlüsse. Doch im Hardwareteil des LPI-1-Tests scheint die Zeit stillzustehen.












