Der klassische HA-Stack unter Linux besteht aus Corosync und dem wenig beliebten Pacemaker. Wer virtuelle Instanzen mit repliziertem Speicher braucht, greift stattdessen zu DRBD 9 und dem DRBD Reactor. Das führt zu vergleichbaren Ergebnissen, ist aber leichter zu bedienen.
KVM
Die Firma Cyberus Technologies hat VirtualBox die Zusammenarbeit mit KVM beigebracht. Das entsprechende Backend unterstützt jetzt auch die Technik SR-IOV, wodurch Anwendungen beschleunigten Zugriff auf 3D-Grafikkarten erhalten.
Die in Dresden ansässige Firma Cyberus hat VirtualBox die Zusammenarbeit mit KVM beigebracht. Dies wiederum bietet zahlreiche Vorteile. Unter anderem benötigt VirtualBox nicht mehr das eigene Kernel-Modul.
Vor gut vier Jahren überraschte Amazon die IT mit Firecracker: Der Emulator fußt auf PVOps im Linux-Kernel und ist deutlich effizienter und sicherer als das Urgestein KVM. Mittlerweile hat Firecracker sich auch als Alternative zu Containern etabliert.
Unterstützt unter anderem von Arm, Google, Intel und Microsoft liegt der von Intel als Open-Source-Projekt gestartete Cloud Hypervisor seit Ende vergangenen Jahres in der Verantwortung der Linux Foundation (LF). Mit Version 21.0 ist die erste Feature-Version seit der Übergabe an die LF erschienen.
Xen gilt als Hypervisor-Pionier unter Linux, auch wenn KVM ihm im Laufe der Zeit den Rang abgelaufen hat. XCP-ng will als Thronfolger den Glanz alter Tage zurückbringen. Funktioniert das?
Während die IT-Welt noch dem Container-Hype hinterherhechelt, stellt Amazon eine Alternative zu KVM vor. Was wie ein Anachronismus wirken könnte, ist aber pfiffig – und verdient einen genaueren Blick.
Mit dem Open-Source-Projekt Firecracker legt Amazon die Grundlage für seinen Serverless-Dienst Lambda offen sowie für Fargate, den Container-Dienst ohne Infrastruktur. Firecracker ist in Rust geschrieben, bietet minimale VMs für Container samt Hypervisor und basiert auf Code von Google.
Red Hat Virtualization 4.2 bringt unter anderem ein vereinheitlichtes Nutzerinterface und neue Optionen für das Desaster-Recovery mit.
Wer Virtualisierung auf Linux betreibt, greift heute meist zu KVM, das seinen älteren Rivalen Xen weitgehend verdrängt hat. Zu Unrecht, denn Xen und KVM gehen Kopf an Kopf durchs Ziel.
Virtualisierung isoliert systembedingt seine VMs wesentlich wirksamer als ein Containerhost seine Gäste. Allerdings bergen Implementierungsschwächen im Hypervisor und Konfigurationsfehler das Restrisiko von folgenreichen Ausbrüchen – hier erklärt am Beispiel von KVM.
Red Hat bringt seine KVM-Virtualisierungsplattform Virtualization auf die Version 4.1. Verbesserte Unterstützung von Ansible und Cloudforms zählen zu den Neuerungen.
Wer auf seinem Desktop einen Wildpark mit exotischen KVM-Gastsystemen hegen und pflegen möchte, verwaltet ihn am besten mit Hilfe grafischer Frontends – sie erleichtern es, die performanten und Kernel-nahen virtuellen Maschinen zu päppeln. Die Bitparade schaut den Helfersystemen auf die Finger.
Das Tool Fully Automatic Installation (FAI) beherrscht in der neuen Version 5.2 das Erstellen von Disk-Images für virtuelle Maschinen, die unter KVM, VMware, Virtualbox oder in Cloud-Umgebungen gestartet werden können.
Virt-Manager, das grafische Tool für die Verwaltung virtueller Maschinen unter KVM, Qemu und Xen bringt in der neuen Version Unterstützung für Spice mit.






