Die Entwickler des Linux-Desktopumghebung Gnome haben Version 44 mit dem Codenamen “Kuala Lumpur” veröffentlicht. Zu den Highlights zählen sie Verbesserungen der Einstellungen-App, ein verbessertes Menü für die Schnelleinstellungen und eine optimierte Software-App.
Gnome
Seit Herbst sammelt das Gnome-Team mit der Anwendung „gnome-info-collect“ fleißig Informationen über die Systeme der Anwender. Die dabei aufgelaufenen Informationen haben die Entwickler jetzt ausgewertet – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.
Die Distribution Gnoppix kommt als Rolling-Release-Distribution und richtet sich mit den vorinstallierten Werkzeugen an Penetration-Tester und Sicherheitsexperten. Die neuen Startmedien wechseln auf Gnome 43.2 und bringen zusätzliche Tools mit.
Die Distribution Fedora 37 liefert aktuelle Software, lässt sich etwas abspecken und unterstützt ab sofort auch offiziell den Raspberry Pi 4. Offiziell wieder verfügbar ist die Variante Fedora Cloud.
Die Entwickler von Rocky Linux haben Version 9 veröffentlicht. Rocky Linux gilt kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux und kann damit die frühere Rolle von CentOS als stabile RHEL-Alternative einnehmen.
Die Distribution Porteus nutzt in ihrer neuen Version 5 den Linux-Kernel 5.18.8. Anwender haben zudem die Wahl zwischen acht verschiedenen Desktop-Umgebungen.
Aus Zeitmangel kann der brasilianische Entwickler Georges Stavracas seine für den Gnome Desktop entwickelte Aufgabenverwaltung nicht mehr betreuen. Gleichzeitig sucht er nach einer Ablösung.
Neben zahlreichen neuen und aktualisierten Softwarepaketen bringt die Distribution NixOS in Version 22.05 auch zwei größere Neuerungen mit. Zum einen liegt der hauseigene Paketmanager Nix in einer neuen Version vor, zum anderen kommt erstmals Calamares zum Einsatz.
Jenseits vom schnelleren Gnome 42 und dem Raspberry-Pi-4-Support liefert Ubuntu 22.04 relevante Neuerungen für Entwickler und Admins. Dafür sorgen der aktualisierte Linux-Kernel, zahlreiche Programmiersprachen-Updates und verbesserte Virtualisierungs- und Container-Tools.
Wie immer bringt die Distribution Fedora auch in der neuen Version 36 brandaktuelle Software mit. So arbeitet im Hintergrund der Linux-Kernel 5.17, ins Internet geht Firefox 100. Des Weiteren hat Cockpit den Umgang mit Samba gelernt, Ansible verteilt sich auf mehrere Pakete und Podman springt...
Mit Gnome 42.1 haben die Entwickler der Desktop-Suite ein erstes Update für ihre neue Version 42 veröffentlicht. Bugfixes und Verbesserungen sind enthalten.
Mit einer Patentklage gegen das Gnome-Projekt Shotwell hatte das Unternehmen Rothschild Patent Imaging (RPI) im Jahr 2019 Aufsehen erregt. Das Projekt wehrte sich damals erfolgreich mit einer Gegenklage. Nun hat RPI das Patent gänzlich entzogen bekommen.
Das noch im April erwartete Ubuntu 22.04 LTS alias Jammy Jellyfish ist in einer ersten Beta erschienen. Das nächste Ubuntu bekommt dann wieder Long Term Support.
Die Entwickler des beliebten grafischen Partitionierungstools GParted haben eine neue Version 1.4 freigegeben, die unter anderem besser mit verschlüsselten Dateisystemen zurechtkommt.
Die Desktop-Umgebung sowie viele Gnome-Apps basieren jetzt auf GTK4 und der neuen Bibliothek libadwaita, die ein konsistentes Aussehen erzwingt. Des Weiteren gibt es einen neuen Texteditor und mit der Console ein neues Terminal.



