Lange Zeit hat Charly die Zonen-Dateien seines Nameservers per Vi editiert. Das ist wenig elegant und zeitigt bei Vertippern im DNS die übelsten Folgen. Das vorgestellte Nictool beseitigt dieses Missvergnügen - sogar mitten in einem Umzug, der einigen Staub aufwirbelt.
DNS
OpenBSD verfügt mit Spamd über eine mächtige Waffe im Kampf gegen Müllmails. Statt nur passiv zu filtern lockt es Spammer gezielt an und stiehlt ihnen wertvolle Ressourcen. Das Duo setzt mehrere bekannte Techniken in neuer Kombination ein, um Netzwerke vor Spam zu schützen.
Die amtierende Millionärsriege der Spamversender ist technisch so abgefeimt, dass Spamassassin des Dauerbeschusses mit Konsum-Müll nicht mehr Herr wird. Es regelmäßig mit neuen Befehlen zu instruieren, kittet jedoch das Bollwerk des Guten wirksam.
Linux auf vielen Rechnern manuell installieren ist für jeden Administrator ein Graus. Zum Glück gibt es mit FAI ein Werkzeug, das diese monotone, zeitraubende und fehleranfällige Arbeit zumindest für Debian-Systeme automatisiert.
Bankgeschäfte über das Internet abwickeln geht bequem und schnell - ob es auch sicher ist, hängt vom eingesetzten Verfahren ab. Manche gängigen Methoden verdienen hier nur ein Mangelhaft.
An der Hochschule Niederrhein realisieren künftige Admins Bausteine einer Spamabwehr, indem sie die Aufmerksamkeit der Viagra-Mafia auf sich ziehen. Heraus kommen standhafte Blocklisten sowie das Wissen, was gegen die Plage hilft.
Der Frontmann der Inszenierung der DNS-Schwachstelle Mitte des Jahres, Dan Kaminsky, lieferte auf dem 25. Chaos Communication Congress (25C3) einen Rückblick auf Hintergründe und Abläufe der Verwundbarkeit, richtete seinen Blick aber auch nach vorne. Dabei gedachte er Querdenker Dan J. Bernstein...
In den USA hat sich die DNSSEC Industry Coalition (DIC) mit dem Ziel gegründet, die nur langsam angenommenen Sicherheitserweiterungen für das DNS voranzutreiben. Das Konsortium, dem ein halbes Dutzend Top-Level-Registrare und Software-Anbieter angehören, legt dazu einen Aktionsplan vor.
Ein internes Netz ohne virenverseuchte oder einbruchsgefährdete Rechner ist die Idealvorstellung der Network Access Control (NAC). Um das zu erreichen, macht sie für die abgeschottete Produktivumgebung einen Zugangstest obligatorisch. Praktisch durchgesetzt hat sich die Idee jedoch noch nicht.
Ein WLAN ist eine zentralistische Sache und räumlich rund um den Accesspoint begrenzt. Die bisherigen Linux-Mesh-Implementationen für den Ad-hoc-Modus umwehte der Hauch einer Bastelstube. Die Aufnahme des offiziellen IEEE 802.11s-Codes in den Linux-Kernel könnte das ändern.
Firewalls schützen vor Angriffen von außen. Aber auch die eigenen Benutzer sind gefährlich, wenn sie absichtlich oder aus Unwissenheit Tunnel durch die Firewall öffnen. Dagegen hilft verborgene SSH-, OpenVPN- und Skype-Verbindungen anhand ihres Fingerabdrucks aufzuspüren und zu unterbinden.
Mit Open EMM bringt der Admin Ordnung in die Verwaltung von Mailinglisten und gibt Marketingabteilung und Vertrieb alles an die Hand, was sie für die monatlichen Newsletter und Mailings brauchen.
Likewise Open bindet Linux-Clients in Active-Directory-Umgebungen ein. Das können Samba & Co. auch, aber die Open-Source-Variante verspricht dem Admin mehr Komfort bei Konfiguration und Administration. Insbesondere vereinfacht sie das Einrichten von Kerberos zur Authentifizierung.
Der Kommandozeilen-Klassiker »top« hat das Genre der selbstauffrischenden Ressourcen-Tools begründet. Mittlerweile buhlen zahlreiche Nachahmer um die Aufmerksamkeit der Admins - die Redaktion hat eine Jury gebildet, Dutzende Möchtegern-Topstars gecastet und kürt heute die Top Ten der Tops.












