Das neue Kochbuch zu DNS und Bind von Cricket Liu gibt Systemadministratoren einen leichten Einstieg in die Thematik, gleichzeitig dient es als Nachschlagewerk. Berthold Daum wendet sich an professionelle Java-Programmierer und führt sie in die Entwicklungsumgebung Eclipse 2 ein.
DNS
IPsec ist der De-facto-Standard für den Aufbau virtueller privater Netze (VPNs). Freeswan integriert dieses Sicherheitsprotokoll in den Linux-Kernel und unterstützt dabei sogar die opportunistische Verschlüsselung. Installation und Konfiguration sind jedoch nicht trivial.
Der einfach zu konfigurierende OpenVPN-Daemon nutzt das Tun-Device und arbeitet selbst im Userspace. Das UDP-Protokoll verwendet TLS-Verfahren zur Authentifizierung und kann damit als sehr sicher gelten.
Cipe ist eine robuste und recht einfach zu benutzende VPN-Technik. Da es IP-Pakete in UDP verpackt, überwindet das Crypto-IP-Encapsulation-Protokoll spielend NAT- und Socks-Geräte.
Mit dem Poptop-Daemon spricht Linux auch die umstrittene Microsoft-VPN-Sprache PPTP. Ist er mit einem zusätzlichen Kernelmodul und einem aktuellen »pppd« ausgerüstet, bindet Poptop im heterogenen Netz Microsoft- und Linux-Clients gleichzeitig an.
Neuere Windows-Versionen ersetzen PPTP durch L2TP. Das Layer 2 Tunneling Protocol bietet aber selbst keine Sicherheitsfunktionen, daher kommt es zusammen mit IPsec zum Einsatz.
Der Betrieb eines Mailservers wie QMail in einem Netzwerk verlangt ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber den eigenen Nutzern, aber auch gegenüber anderen Mail-Admins. Die Aufgabe, den Server abzusichern, ergibt sich folglich bereits aus der Tatsache, dass man ihn überhaupt betreibt.
Programme müssen ihre Daten nicht immer am SQL-Datenbankserver aufgeben: Für viele Aufgaben sind eingebettete Datenbanken die bessere Wahl. Jean-Claude Wippler hat mit Metakit eine DB-Engine entwickelt, die sehr sparsam mit den Ressourcen umgeht und dennoch einen großen Funktionsumfang bietet.
Als Gegenstück zu den bekannten Instant-Messaging-Systemen etabliert sich zunehmend das Open-Source- basierte Jabber. Auf einer soliden XML-Protokollgrundlage bieten Server und Clients alle Features, die kommunikationsfreudige Anwender erwarten. Zudem ist Jabber offen für Chats mit fremden Welten.
Stalker ist nicht nur der traurige Held aus einem russischen Film, sondern auch der Firmenname der Communigate-Regisseure. Der Server ist nicht nur für große Umgebungen geeignet, sondern lässt den Admin über seine Funktionsvielfalt nicht im Unklaren.
Das SMB-Protokoll (Server Messages Block) legt fest, wie Windows-Computer im Netzwerk kommunizieren. SMB ermöglicht den Zugriff auf Dateien, Drucker, serielle Schnittstellen und Kommunikationskanäle wie benannte Pipes und Mail-Slots. Samba ist eine freie SMB-Implementierung.
Bald wird Microsoft Windows NT4 nicht mehr unterstützen. Doch Samba unter Linux bleibt eine kostenlose Alternative, die Benutzern und Administratoren die gewohnte Netzwerkumgebung zur Verfügung stellt. Auch in bestehende Domains lassen sich Samba-Server gut integrieren.











