Das Network Security Toolkit (NST) richtet sich mit seinen vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Pentester. Die neue Version nutzt Fedora 42 als Unterbau und den Kernel 6.14.8. Die Benutzeroberfläche hat zudem dazugelernt.
Distribution
Die Distribution Gnome OS soll nicht mehr nur in virtuellen Maschinen, sondern auch auf echter Hardware laufen. Dazu suchen die Gnome-Entwickler nach Testern, die ihr System installieren und Rückmeldungen geben. Wer mitmacht, kann sogar etwas gewinnen.
Die leichtgewichtige und vor allem in Containern als Grundlage dienende Distribution Alpine Linux frischt in ihrer neuen Version vor allem zahlreiche Pakete auf. Zusätzlich gibt es ein paar kleine, je nach System aber wichtige Änderungen.
Das bereits vierte Release der Distribution in diesem Jahr bringt einige Änderungen mit. So ist der Cachy-Browser Geschichte, Plymouth zeigt eine neue Boot-Animation, Proton springt auf die Version 10 und das Live-System erkennt automatisch eine Nvidia-Grafikkarte.
Die Distribution Armbian bringt ein leichtgewichtiges Debian vor allem auf ARM- und RISC-V-Systeme. Die neue Version erweitert die Hardwareunterstützung, justiert beim Startvorgang nach und erweitert die Fähigkeiten des Konfigurationswerkzeugs „armbian-config“.
Die „Warbler“ getaufte neue Version der Distribution NixOS aktualisiert zahlreiche Softwarekomponenten und fügt fast 8.000 neue Pakete hinzu. Mit der Veröffentlichung gilt gleichzeitig NixOS 24.11 als veraltet.
Im eigenen Discourse-Forum hat Canonical seine Pläne für Ubuntu 25.10 veröffentlicht. So will das Team zwei Standard-Anwendungen tauschen, Variable Refresh Rates unterstützen, Wayland-Sitzungen auf Nvidia-Karten verbessern und den Desktop vollständig auf RISC-V-Syteme bringen.
Mit der Version 42 verwandelt sich die auf Fedora basierende Distribution Nobara in eine Rolling-Release-Variante. Sie wechselt zudem den Standard-Browser zu Brave, den das Nobara-Team ein wenig an seine Bedürfnisse angepasst hat.
Das aktualisierte Raspberry Pi OS schraubt am Sperrbildschirm, erlaubt eine Konfiguration der Maus-Emulation auf Touchscreens, liefert eine neue Druckerverwaltung und basiert letztmalig auf Debian 12.
Das Windows Subsystem for Linux (WSL) ist um eine weitere Distribution reicher: Ab sofort gehört Fedora zu den offiziell unterstützten Linux-Systemen. Windows-Nutzern steht dabei zunächst Fedora 42 bereit, dem allerdings von Haus aus die Flatpak-Unterstützung fehlt.
Die Distribution ALT Linux wechselt von der Desktop-Umgebung Mate zu Gnome, frischt die Basiskomponenten auf, bietet ein aufgehübschtes Theme, schraubt am Installationsassistenten und kann auf Systemen mit Nvidia-Grafikkarte weiterhin als Live-System arbeiten.
Die neue Version des Live-Systems zum anonymen Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk bringt keine Neuerungen, sondern behebt nur zwei Fehler – und entfernt die Firmware für zwei WLAN-Chips.
Das April-Update der Distribution CachyOS behebt eigentlich Fehler, bohrt das Live-System aber auch zu einer Stresstestumgebung auf. Darüber hinaus erhielt die Handheld-Edition zwei kleine nützliche Verbesserungen.
Die auf Debian basierende Distribution Commodore OS gibt sich optisch im Stil des Heimcomputer-Klassikers C64 – und bringt in der neuen Version 3.0 gleich seine eigene BASIC-Variante mit. Hinter der versteckt sich jedoch ein alter Bekannter.
In heterogenen Umgebungen stehen Admins bei der Systemwartung vor besonderen Herausforderungen. Mit der passenden Distribution auf einem USB-Stick haben Sie Ihren Werkzeugkasten immer in der Tasche.













