Das Live-System Tails erlaubt das anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk. Die neue Version 7.8 schmeißt Thunderbird von Bord – wer den E-Mail-Client benötigt, muss ihn ab sofort manuell nachinstallieren. Diese Maßnahme hat allerdings einen triftigen Grund.
Live-System
Das Live-System Rescuezilla hilft beim Sichern von Partitionen. Trotz des nur kleinen Versionssprungs gibt es unter der Haube ein größeres Update: Rescuezilla wechselt vom veralteten Ubuntu 24.10 auf das aktuelle Ubuntu 26.04 LTS.
Das Live-System Grml fokussiert sich auf „die Bedürfnisse“ von Administratoren und hilft etwa mit passenden Werkzeugen bei der Datenrettung. Die aktualisierte Fassung 2026.04 betreibt zwar hauptsächlich Produktpflege, ändert aber auch ein wenig den Startprozess.
Der Red-Hat-Entwickler Vojtěch Polášek hat eine Fedora-Variante geschaffen, die vor allem Nutzern mit einem eingeschränkten Sehvermögen die Bedienung erleichtert. Seine Distribution soll allerdings schnellstmöglich wieder überflüssig werden.
Das schlanke Live-System für Administratoren aktualisiert in seiner neuen Version zahlreiche Softwarepakete, unterstützt neuere Hardware, wirft einige ältere Skripte über Bord und trägt den Codenamen „Postwurfsendung“.
Das extrem leichtgewichtige Live-System Finnix hilft vor allem bei der Reparatur und Datensicherung. Die neue Version aktualisiert die Softwarepakete und steht erstmals offiziell auch als Container parat.
Das Live-System Clonezilla hilft beim Sichern und Klonen von Partitionen. Die neue Version 3.3.0-33 aktualisiert das Basissystem, fügt weitere Kommandozeilenprogramme hinzu und verbessert einige bestehende Werkzeuge.
Das Live-System zum anonymen Surfen über das Tor-Netzwerk liegt in einer neuen Major-Version vor. Die aktualisiert den Unterbau auf Debian „Trixie“, komprimiert die Pakete mit dem Zstd-Algorithmus und verlangt ab sofort mindestens 3 GByte Hauptspeicher.
Das Live-System Rescuezilla vereinfacht mit seiner Benutzeroberfläche das Sichern und Klonen von Partitionen. Die neue Version holt zwei Programme zurück, aktualisiert den Unterbau und behebt vor allem einige Fehler.
Meist erscheint das Live-System GParted immer zusammen mit einer neuen Version des namensgebenden Partionierungswerkzeugs. Die neue Version 1.7.0-8 bildet eine Ausnahme, bringt aber gleichzeitig kaum Neuerungen mit.
Das Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen soll in seiner neuen Version zwar „Major Enhancements“ umfassen. Tatsächlich haben die Entwickler aber nur leichte Produktpflege betrieben. Immerhin gibt es auch einige neue Softwarepakete.
Das Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen aktualisiert nicht nur das Basissystem und die Kernkomponenten, sondern spendiert auch ein neues Kommandozeilenwerkzeug, kann das Image-Repository auf einen USB-Stick legen und ändert die Reihenfolge von Blockgeräten.
Die neue Version des Live-Systems zum anonymen Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk bringt keine Neuerungen, sondern behebt nur zwei Fehler – und entfernt die Firmware für zwei WLAN-Chips.
Das Live-System Rescuezilla klont und sichert bequem Partitionen. Die neue Version aktualisiert eine Kernkomponente und steht in einer Variante mit Ubuntu 24.10 bereit. Allerdings fehlt dort Mozilla Firefox und der Image Explorer ist vorübergehend „außer Dienst“.
Am 22. März 2025 wurde die schlanke Distribution Finnix genau 25 Jahre alt. Diesen Geburtstag feiern die Macher mit der neuen Version 250, die allerdings neben einigen Paketaktualisierungen nur wenig Neues zu bieten hat.







