Finnix feiert 25. Geburtstag mit neuem Release

Finnix-Logo

Am 22. März 2025 wurde die schlanke Distribution Finnix genau 25 Jahre alt. Diesen Geburtstag feiern die Macher mit der neuen Version 250, die allerdings neben einigen Paketaktualisierungen nur wenig Neues zu bieten hat.

Das allererste öffentliche Finnix 0.03 erblickte am 22. März 2000 das Licht des Internets. Laut den Entwicklern ist Finnix damit das älteste, immer noch gepflegte Live-System der Welt. Der Sprung auf die Version 250 spielt auf das Jubiläum an. Gleichzeitig folgt das Finnix-Team damit dem „anhaltenden Trend zu ausufernden Versionsnummern“ – der Vorgänger hieß noch Finnix 126.

Neuerungen kommen allerdings nur in homöopathischen Dosen. So basiert Finnix weiterhin auf Debian. Die von dort übernommenen Softwarepakete haben die Entwickler aktualisiert. Insbesondere läuft jetzt im Hintergrund der Linux Kernel 6.12. Neu an Bord ist das Paket „util-linux-extra“, das einige ergänzende Kommandozeilenwerkzeuge mitbringt – darunter „hwclock“ und „lsfd“.

„htop“ informiert bei besonders vielen Prozessorkernen eine übersichtlichere Darstellung. Die Initramfs lädt zudem nicht mehr alles, was ansatzweise wie ein Finnix-System aussieht, sondern erlaubt nur noch Medien, die zur jeweiligen Version passen. Abschließend unterstützt Finnix 250 nicht mehr das ReiserFS-Dateisystem, die zugehörigen Pakete haben die Entwickler entfernt.

Das Live-System Finnix bringt einen Haufen vorinstallierter Kommandozeilenwerkzeuge mit, über die sich Systeme warten, retten und wiederherstellen lassen.

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