Das schlanke Live-System für Administratoren aktualisiert in seiner neuen Version zahlreiche Softwarepakete, unterstützt neuere Hardware, wirft einige ältere Skripte über Bord und trägt den Codenamen „Postwurfsendung“.
Grml bietet einen Werkzeugkasten für Administratoren, der vor allem in Notlagen hilft. Das aufgefrischte Startmedium nutzt die Softwarepakete aus Debian Testing beziehungsweise Forky. Unter der Haube arbeitet der Linux Kernel 6.17.9, wodurch Grml 2025.12 gegenüber der Vorversion jüngere Hardwarekomponenten unterstützt.
Neu mit dabei sind ImageMagick, das Graphicsmagick ersetzt, und Gosop. Nach letztgenanntem Paket verlangt die Skript-Sammlung der Debian-Entwickler namens Devscripts. Gosop löst dabei das zuvor genutzte Paket „sopv-gpgv“ ab.
In der Konfigurationsdatei der Zsh-Shell hat das Team die „asc“-Funktion entfernt. Darüber hinaus synchronisiert die Konfigurationsdatei die in der „zshrc.local“ abgelegten globalen Aliase. Das Kommandozeilenwerkzeug „grml-hwinfo“ informiert jetzt über den aktuellen Zustand eines eventuell vorhandenen Akkus. Im Hintergrund befragt es dazu das Tool Upower.
Das Skript „grml2usb“ unterstützt ab sofort nicht mehr GRUB in den 0.x-Versionen sowie Syslinux vor der Version 4.0. Die Grml-Entwickler haben zudem mehrere hauseigene, aber als veraltet geltende Skripte aus dem Paket „grml-live“ entfernt. Im Einzelnen betroffen sind grepc, grepedit, iimage, logview, mailhops, notifyd, osd_server, qma, dirvish-setup, grml-iptstate, make_chroot_jail und grml-swapon.
Ebenfalls rausgeworfen haben die Entwickler mehrere Softwarepakete. Nennenswert sind hier vor allem „flashrom“, Lynx, w3m und wakeonlan.






