Das extrem leichtgewichtige Live-System Finnix hilft vor allem bei der Reparatur und Datensicherung. Die neue Version aktualisiert die Softwarepakete und steht erstmals offiziell auch als Container parat.
Das zugehörige Container-Image folgt dem OCI-Standard und lässt sich somit unter allen gängigen Container-Verwaltungen starten. Das Image offeriert der Docker Hub unter dem Namen „finnix/finnix“. Unter Docker genügt somit der Aufruf
docker run -it --rm finnix/finnix
Podman-Nutzer verwenden hingegen „podman run -it –rm docker.io/finnix/finnix:latest“. Der Container läuft auf Systemen mit x64-, ARM64 und RISCV64-Prozessoren. Besonders nützlich ist der Container vor allem in einem Kubernetes-Cluster. Dort erhalten Administratoren in einem Namespace schnell eine Shell mit wichtigen Kommandozeilenwerkzeugen.
Das gerade einmal 577 MByte große Finnix 251 treibt in jedem Fall der Linux Kernel 6.16 an. Erstmals an Bord ist das Paket „dc3dd“ mit, das eine erweiterte Fassung des Datenträgertools „dd“ enthält.





