Die neue Version der schlanken und flexiblen Firewall stopft die vor einigen Tagen entdeckten kritischen Sicherheitslücken im Kernel. Das Update von OpenVPN auf die Version 2.7 steigert zudem massiv den Durchsatz über VPN-Tunnel.
Distribution
Das Proxmox Virtual Environment bietet einen neuen Cluster Resource Scheduler (CRS) für das Load Balancing, verbessert das Software Defined Networking (SDN), verwaltet benutzerdefinierte CPUs über die Weboberfläche und erlaubt ein „disarm“ des HA-Managers.
Das Live-System Tails erlaubt das anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk. Die neue Version 7.8 schmeißt Thunderbird von Bord – wer den E-Mail-Client benötigt, muss ihn ab sofort manuell nachinstallieren. Diese Maßnahme hat allerdings einen triftigen Grund.
Die Distribution NetHydra richtet sich mit ihren vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Pentester. Die neue Version schraubt nicht nur an der Konfiguration des Systems, sondern führt mit SONAR explizit auch eine Edition für den Unternehmenseinsatz ein.
Rocky Linux stellt einen stabilen quelloffenen Klon von Red Hat Enterprise Linux bereit. Um Sicherheitslücken besonders schnell stopfen zu können, hat das Rocky-Linux-Team jetzt ein optionales Security Repository aufgesetzt.
Die Distribution für Sicherheitsexperten und Pentester frischt in ihrer aktuellen Version die enthaltenen Komponenten auf. Weitere Änderungen gab es vor allem im Hintergrund, an der Website und an der Infrastruktur der Entwickler.
Das Live-System Grml fokussiert sich auf „die Bedürfnisse“ von Administratoren und hilft etwa mit passenden Werkzeugen bei der Datenrettung. Die aktualisierte Fassung 2026.04 betreibt zwar hauptsächlich Produktpflege, ändert aber auch ein wenig den Startprozess.
IT Works will mit Corebiz einen Leitstand für kosteneffiziente IT in KMUs schaffen. Die Suite umfasst neben HA, Virtualisierung und einem AD-Ersatz auch ein ERP-System sowie Werkzeuge für Backup und Kommunikation.
Die geschwindigkeitsoptimierte Distribution CachyOS wechselt im April-Update auf den aktuellen Linux-Kernel 7.0, tauscht den grafischen Paketmanager aus und unterstützt im Willkommen-Fenster DNS over HTTPS. Obendrein lässt sich sudo mit einem Fingerabdruck absegnen.
Die Linux-Mint-Entwickler verlängern ziemlich planlos die Entwicklungsphasen ihrer Distribution. Fest steht derzeit nur: Die nächste Version 23 mit dem Codenamen „Alfa“ erscheint erst zur Weihnachtszeit. Darin werkelt zudem ein anderer Installationsassistent.
Die offizielle Distribution für den Raspberry Pi erlaubte den Aufruf von sudo auch ohne die Angabe eines Passworts. Da dies ein größeres Sicherheitsproblem darstellt, macht das aktuelle Raspberry Pi OS damit Schluss.
Die Server-Distribution DietPi fordert in der neuen Major-Version mindestens Debian 12 „Bookworm“ als Unterbau. Neu im Softwareportfolio sind das Monitoring-Werkzeug Uptime Kuma und ownCloud Infinite Scale (oCIS).
In seinem ersten Release des Jahres verbessert die geschwindigkeitsoptimierte Distribution CachyOS den Installationsassistenten. Das Startmedium nutzt einen neuen Display-Manager und bootet standardmäßig in eine Wayland-Sitzung.
Sowohl die Linux-Distribution GNU Guix als auch der gleichnamige Paketmanager liegen in der Version 1.5.0 vor. Beide fassen alle in den letzten drei Jahren aufgelaufenen Änderungen zusammen.
Das spanische Unternehmen PSE hat eine neue Server-Distribution vorgestellt, die vollständig auf das ZFS-Dateisystemsetzt. Obendrauf nutzt das Synex Server getaufte System hauseigene Werkzeuge zur Systemadministration und zum schnellen Start von Diensten.












