Wer Web- oder SaaS-Anwendungen anbieten will, bekommt es mit Kodierungsrelikten der HTML- und Skriptsprachen-Frühzeit zu tun. Abhilfe schaffen moderne Frameworks wie Prado, die viele Elemente und Templates bereits als fertige Bausteine bereitstellen. Doch deren Struktur will zuerst verstanden sein.
Development
Open Solaris will mit einer ersten Community-getriebenen Distribution den Kreis der freien Betriebssysteme aufmischen. Linux dagegen findet Platz auf einem als Open Hardware angepriesenen Mini-Computer - eine längst fällige Neudeutung des Open-Source-Prinzips oder ein Werbetrick?
Wenn Programmierer über ein Jahrzehnt lang ein Softwaresystem entwickeln, das so schnell wächst wie KDE, schleichen sich unweigerlich Bausünden ein. Das Desktop-Projekt wagt die Generalsanierung, bei der die Code-Architekten viele Schnittstellen vereinfachen und neue Techniken einführen.
Nachdem ein amerikanischer Blogger Asus mögliche Verstöße gegen die GPL vorgeworfen hat, reagierte das Unternehmen nun sehr schnell und reichte die fehlenden Quellen nach.
Geo-Informationssysteme erstellen Landkarten für Atlanten, helfen bei der Vermessung, planen Buslinien, simulieren Waldbrände und bilden den Unterbau von Google Earth. Eines der leistungsstärksten freien Systeme dieser Art hört auf den Namen GRASS.
Die in Version 1.0 erstmals als stabil veröffentlchte in C++ geschriebene Bibliothek Embedded File System (EFS) erzeugt ein virtuelles Dateisystem in einer Datei.
Hersteller von Embedded-Systemen nutzen immer öfter Linux als Betriebssystem der Wahl und dieser Trend hält an, prophezeien die Marktforscher der Venture Development Corporation (VDC).
Sowohl Flash als auch Java sind so weit verbreitet, dass niemand auf Dauer ganz um sie herumkommt. Ärgerlich ist allerdings, dass beide Technologien proprietären Lizenzen unterliegen - doch die Community ist schon dabei, Abhilfe zu schaffen.
Die Programmierung von Multimedia-Anwendungen unter Linux führt über steinige Wege. Zahlreiche Bibliotheken sind zu bändigen und mitunter ist die Hardware sogar direkt anzusprechen. OpenML macht damit nun endgültig Schluss - zumindest wenn es nach dem Willen der Khronos Group geht.
Bietet ein Hersteller keine Linux-Treiber an, seien oft fehlendes Know-how und Unsicherheiten beim Auslegen der GPL die Ursache. Das glaubt Kernelentwickler Greg Kroah-Hartman und bietet Herstellern an, dass sein Kernel-Team die Treiber für sie entwickelt - kostenlos. Teile der Community...
Was die IDE Eclipse neben ihrer intuitiv bedienbaren Workbench auszeichnet, ist ihre beispielhafte Erweiterbarkeit: Über den Plugin-Manager bedient sich der Anwender mühelos aus der reichen Auswahl an Addons und macht die Software so zur Spezialistin für seine Problemstellung.
Anpassungsfähigkeit ist die herausragende Eigenschaft der IDE Eclipse. Das CDT-Plugin macht sich dies zu Nutze und adaptiert die Workbench für die Sprachen C und C++. Heraus kommt eine ergonomische Entwicklungsumgebung mit nützlichen Zusatzfunktionen.
Der Gründer der erfolgreichen Linux-Distribution Ubuntu, Mark Shuttleworth, ist in den Vorstand der Linux Foundation gewählt worden.
Dreht sich das Perl-Rad nur noch knirschend, sind vielleicht Fehler im Perl-Interpreter oder in Erweiterungsmodulen schuld. Der gute alte GDB inspiziert das Getriebe und kommt Problemstellen auf die Schliche.
Die beste Basis für eine Kaufentscheidung sind Tests und Benchmarks aus verlässlichen Quellen. Wer der Werbung nicht traut, sondern selbst testet und die Ergebnisse veröffentlicht, gerät aber schnell in ein Minenfeld aus Lizenzfallen, Testverboten und Mogeleien der Hersteller.










