Neben allgemeinen Kenntnissen in der Verwaltung des Betriebssystems benötigen Administratoren oft Spezialwissen über einzelne Dienste wie zum Beispiel Mailserver oder Datenbanken. Zwei neue Bücher versprechen einen tiefen Einstieg in die Materie.
Datenbanken
Die Tafel ist diesmal auch mit zwei Gnome-Programmen gedeckt: Mit Tomboy verwalten Anwender ihre Notizzettel auf Wiki-Art und Searchparty vereint Google-User gleicher Interessen. Weltenbummler kommen mit WW2D auf ihre Kosten. Für den ganz natürlichen Hunger gibt es mehrere hundert Rezepte.
Das Programmieren netzwerkfähiger Anwendungen fällt mit dem Python-Framework Twisted leicht. Von Mail bis zum Chat beherrscht es die wichtigsten Internetprotokolle, auf Wunsch sogar verschlüsselt. Dieser Artikel gibt einen Überblick und demonstriert die Fähigkeiten an einem eigenen Webserver.
Two-Phase-Commits öffnen die Tür für verteilte Datenbanken: Nur nach einstimmiger Abstimmung geben sie Transaktionen ihr Okay. Der Bitmap-Scan beschleunigt Anfragen nach Werten aus mehreren Spalten. Das sind nur zwei Beispiele für viele Verbesserungen in der neuen PostgreSQL-Version 8.1.
Der Aufbau eines virtuellen privaten Netzes mit IPsec und Openswan ist nicht jedermanns Sache. Mit dem SSL-Explorer gibt es eine Alternative, die einfach einzurichtende VPN-Umgebungen verspricht. Die Software lässt sich komplett über das Web steuern - ein Java-fähiger Browser genügt als VPN-Client.
Unter Windows geschriebene Basic-Programme mit wenig Aufwand auf Linux und sogar auf den Mac portieren - das verspricht Realbasic. Wie gut dies funktioniert, verrät der Artikel.
Zwei Bücher möchten Novizen die Weisheit der Meister vermitteln. Bei Eric Meyer geht es um angewandtes Webdesign mit Cascading Stylesheets. Auch Greg Wilson plaudert in seinem englischsprachigen Buch aus dem Nähkästchen und zeigt, wie er Daten rasch in die gewünschte Form bringt.
Die alten Pharaonen scheuten keinen Aufwand, um ihre Pyramiden aufzutürmen. Ähnlich mühsam wäre es heute, wollten Admins jedes Mailprogramm PGP-fähig ausstatten. Die neuen IT-Götter manipulieren mit Anubis: Der Daemon nimmt Nachrichten vom Client entgegen und ergänzt, was der nicht schafft.
Ob Wörterbuch oder Wetterbericht, immer mehr Dienste stehen im Internet als Webservice bereit. Per Tcl-SOAP binden auch Tcl-Entwickler diese Dienste bequem in ihre Software ein.
Eines der bekanntesten und wirksamsten Softwareprodukte für die Spam-Abwehr ist Spamassassin. Das Programm ist ein Bestandteil des Apache-Projekts. Gleich zwei neue Bücher behandeln ausführlich die Einrichtung der Software und ihren Einsatz in der täglichen Praxis.
Jeden Tag plagen sich Computernutzer mit der wachsenden Menge an Daten herum: E-Mails, Chat-Protokolle, Office-Dokumente, Urlaubsfotos, Musikdateien. Desktop-Suchmaschinen treten an, um in dem Chaos die gesuchten Informationen zu finden. Dieser Artikel zeigt, ob sie es schaffen.
So außerordentlich praktisch sich der Logical Volume Manager auf einem Fileserver auch macht, bringt sein Einsatz für den Admin doch einige Schwierigkeiten mit sich. Sie reichen von Performanceproblemen über Platzverschwendung bis zum spontanen Datenverlust.
Das Kommandozeilentool »find« hangelt sich nur sehr gemächlich durchs Dateisystem. Dagegen lokalisiert das hier vorgestellte Skript »rummage« dank einer Datenbank mit Meta-Informationen blitzschnell selbst entlegene Dateien.
Beim Backup ist das Ob keine Frage, das Wie aber schon. Wo Skripte nicht mehr weiterhelfen, wird die freie Backupsoftware Bacula auch professionellen Ansprüchen gerecht.
Es ist ein Top-Thema der IT: Identity Management, also der Umgang mit digitalen Identitäten und ihr Einsatz in verschiedenen Applikationen. Im Mittelpunkt stehen Sicherheitsfragen, die Managementaufgabe geht darüber hinaus. Ein Leitfaden durch das Labyrinth der Techniken, Produkte und Verfahren.














