Mit dem Update auf Debian 10.9 bringt das Debian-Projekt sein Buster-Release auf den neuesten Stand. Laut der Mitteilung der Entwickler werden maßgeblich Fehler beseitigt und Sicherheitslücken geschlossen.
UEFI
Die Entwickler des auf FreeBSD aufbauenden Livesystems NomadBSD haben Version 1.4 veröffentlicht. Die neue Ausgabe bringt Verbesserungen in der Usability und neue Features.
Die schlanke Distribution Slacko64 Puppy basiert auf Slackware54 in der Version 14.2 und enthält folglich auch dessen Bugfixes. Neu ist der Installationsassistent FrugalPup, der das System auf Festplatten, SSD oder SD/MMC-Datenträgern installiert. Das gelingt zudem nicht mehr nur auf Rechnern...
Das Coreboot-Projekt versucht eine quelloffene Alternative zu BIOS beziehungsweise UEFI zu bieten. Bei der jetzt veröffentlichten Version 4.11 haben die Entwickler den Quellcode aufgeräumt und die Hardwareunterstützung erweitert.
Sucht der Linux-Admin nach einem Bootmanager, der mit moderner (U)EFI-Hardware kooperiert und auch optisch eine gute Figur abgibt, wird die Luft schnell dünn. Die aktuelle Bitparade schaut dem Platzhirschen und einem Herausforderer auf die Finger.
Mit dem Live-System Super Grub2 Disk können Anwender ihre installierten Systeme auch dann booten, wenn der Boot-Manager defekt ist. Die Macher haben jetzt eine neue stabile Version veröffentlicht, die auf Grub 2.04 basiert.
Das jüngste Release von Virtualbox ist als Mainenance-Release gekennzeichnet. Der Support für UEFI Secure Boot Driver Signing für Ubuntu- und Debian-10-Hosts ist dabei ein überfälliger Bugfix.
Geht es nach dem Willen von Intels Open-Source-Entwicklern, sollen Cloud-Server künftig eine moderne Firmware statt UEFI verwenden - sowie einen Hypervisor, der in Rust geschrieben wurde.
Mit der Herausgabe des ersten Release Kandidaten für Grub 2.04 steht für den populären Bootloader nach fast zwei Jahren ein Update an. Entsprechend umfangreich sind die Änderungen.
Die Macher der Distribution MX haben eine neue Version veröffentlicht. MX-18.1 aktualisiert im Wesentlichen die enthaltene Software und behebt Fehler.
Die kommende Version 29 der Distribution Fedora soll während des Startvorgangs nicht mehr den Anzeigemodus ändern und so das „Flackern“ des Bildschirms verhindern. Das Ganze funktioniert allerdings nur auf UEFI-Systemen.
Im bayerischen Erlangen findet vom 12. bis 15. September 2018 die Open Source Firmware Conference statt. Laut den Konferenz-Machern handelt es sich um die erste explizite Konferenz mit Fokus auf sämtlichen Open-Source-Firmware-Projekten.
Mit einer Reihe von Patches soll ein laufender Linux-Kernel vor Veränderungen geschützt werden. Die Verknüpfung dieses sogenannten Kernel-Lockdown erregt Chefentwickler Torvalds, der diese Funktion so nicht möchte. Red-Hat- und Google-Entwickler versuchen zu intervenieren.
Bevor auf Servern der Bootloader startet, kommen im Zusammenspiel mit UEFI meist eine Reihe proprietärer Firmware-Treiber zum Einsatz, die einige Nachteile mit sich bringen. Das Linuxboot-Projekt soll dagegen steuern.
Das althergebrachte Bios hat Jahrzehnte auf dem Buckel und mit der schnellen Entwicklung bei PCs und Laptops nicht Schritt gehalten. Seine Aufgaben übernimmt als sein potenter Nachfolger UEFI und sorgt für mehr Funktionen, Komfort und Sicherheit.






