GNU GRUB 2.14 ist die neue Major-Version des populären Multiboot-Bootloaders. GRUB 2.14 erscheint mehr als zwei Jahre nach der vorherigen Version, GRUB 2.12.
Grub
Bei einem defekten Bootmanager lassen sich viele Systeme über das Live-System Super Grub2 Disk hochfahren. Dessen neue stabile Version 2.06s4 unterstützt das Dateisystem Btrfs, kann mit Partition Labels umgehen und fährt einige weitere Betriebssysteme hoch.
Die Macher der Rolling-Release-Distribution EndeavourOS haben in Version 22.9 das Startmedium überarbeitet. Es bringt aktualisierte Softwarepakete mit und ändert das Verhalten des Bootmanagers Grub. Darüber hinaus bekommt das EndeavourOS-Repository einen höheren Stellenwert.
UrsprĂĽnglich sollte die neue Version von Grub schon im letzten Jahr erscheinen, dafĂĽr bietet der Bootloader trotz des kleinen Versionssprungs mehrere interessante Neuerungen. Unter anderem schĂĽtzt Grub 2.06 vor den zwei BootHole-Attacken und versteht sich mit LUKS2 verschlĂĽsselten Partitionen.
Anders als der Name BootHole suggeriert, stecken im Linux-Boot-Manager Grub2, aber auch im Linux-Kernel, gleich mehrere Schwachstellen. Die erlauben es, Secure Boot unter Linux zu umgehen und potenziell bösartige Bootloader oder Bootkits zu laden.
Mit dem Live-System Super Grub2 Disk können Anwender ihre installierten Systeme auch dann booten, wenn der Boot-Manager defekt ist. Die Macher haben jetzt eine neue stabile Version veröffentlicht, die auf Grub 2.04 basiert.
Mit der Herausgabe des ersten Release Kandidaten für Grub 2.04 steht für den populären Bootloader nach fast zwei Jahren ein Update an. Entsprechend umfangreich sind die Änderungen.
Die meisten Linux-Systeme startet der Bootloader Grub. Dieser versteht nun nach einem entsprechenden Patch das Kompressionsverfahren Zstandard (kurz Zstd). Auf diese Weise lässt sich ein Linux-System auch von einem damit komprimierten Brfts-Dateisystem booten.


