Für Neuinstallation von Fedora auf x86-Systemen könnte künftig UEFI zwingende Voraussetzung sein. Der Bios-Support soll auslaufen.
BIOS
Linus Torvalds hat eine Änderung durchgewunken, mit der Linux 5.13 automatisch die ersten 1 MByte Hauptspeicher reserviert. Dies soll verhindern, dass sich das BIOS und der Kernel um diesen Bereich streiten.
Rund fünf Jahre haben die Entwickler für die neue Version 20210522 ihres quelloffenen BIOS- und UEFI-Ersatzes Libreboot benötigt. Die jetzt freigegebene Version läuft zwar auf weiteren Systemen, ist jedoch explizit noch als Testversion gekennzeichnet.
Das freie Firmware-Projekt Coreboot hat mit der Ausgabe 4.14 rund 3660 Commits von 215 Entwicklern erhalten. Die Änderungen und Neuerungen ziehen sich durch die gesamte Palette der Software.
Das Coreboot-Projekt versucht eine quelloffene Alternative zu BIOS beziehungsweise UEFI zu bieten. Bei der jetzt veröffentlichten Version 4.11 haben die Entwickler den Quellcode aufgeräumt und die Hardwareunterstützung erweitert.
Tuxedo liefert seine Notebooks ab sofort mit einem so genannten Premium-BIOS aus. Dort können Nutzer unter vorgefertigten Einstellungsprofilen zu wählen.
Mit der Veröffentlichung von Coreboot 4.10 gehen 198 Commits einher. Die Neuerungen betreffen insbesondere Unterstützung für weitere Mainboards und Chipsets.
In Zusammenarbeit mit Nitrokey führt Purism den Librem Key ein. Der externe USB-Stick springt bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.
Unter bestimmten Umständen zerstört die Desktop-Ausgabe von Ubuntu 17.10 das BIOS vor allem (aber nicht nur) von Lenovo-Rechnern. Aus diesem Grund hat Canonical das Installationsmedium vorübergehend von seinen Seiten genommen.


