Debian und Ubuntu wollen für neue Intel.Grafikchips den X.org-Treiber zum Standard machen.
Treiber
Zeit exakt zu messen und definierte Pausen zu verordnen, das gehört zum Wesen von Realtime-Betriebssystemen. Aber auch universelle Betriebssysteme brauchen gute Timer- und Delay-Prozeduren. Welche Funktionen mit welcher Auflösung und Genauigkeit Linux bietet, ist Thema dieser Kern-Technik.
Beim DMA-Transfer klemmt sich die CPU vom Bus ab und überlässt einem DMA-Controller die Regie, der Datenblöcke effizienter kopiert als sie selbst. Der Programmierer muss etwas Basiswissen über Speicherverwaltung, Adressvarianten und Cache-Kohärenz vorweisen. Nach dieser Kern-Technik kann er das.
Der neue AMD-Treiber für X-Server der Versionen 1.18 bis 1.9 unterstützt unter anderem die neue Polaris-Generation von Grafikkarten.
Mitte März soll sie erscheinen, die neue Version 4.5 des Linux-Kernels, und allerhand Neuerungen mitbringen. So erhält der Raspberry Pi 3-D-Funktionen und der AMDGPU-Treiber soll dank Powerplay-Funktion die Leistung der Grafikkarte voll ausschöpfen.
Zwar kann der Linux-Kernel SSDs der Einfachheit halber wie konventionelle Festplatten ansprechen, schöpft damit die mechanikfreien Blockgeräte aber nicht annähernd aus. Seit einem Umbau ist Linux bereit für die neue Technik. Mehr noch: Die Entwickler würden gern den Job der Firmware übernehmen.
Ein ausgeklügeltes Framework verwaltet das Abarbeiten asynchroner Codesequenzen im Linux-Kernel: Kworker-Threads. Was sie sind, wie sie arbeiten und wer die Arbeitstiere für seine Zwecke einspannen darf, erklärt die neueste Folge der Kern-Technik.
Das für Januar erwartete Update auf Kernel 4.4 hat planmäßig den Status 4.4-rc1 erreicht.
Kritische Code-Abschnitte, bei deren paralleler Abarbeitung Inkonsistenzen entstehen können, müssen geschützt werden. Die Informatik kennt dafür mehrere geeignete Verfahren, die meisten produzieren aber Overhead oder gar Deadlocks. Beim vergleichweise neuen RCU ist das anders.
Mit etwa einer Million Codezeilen mehr ist die Vorabversion des Linux-Kernels 4.2 der umfangreichste bisher veröffentlichte Versionssprung. Fast die Hälfte des Codes gehört zu einem neuen Treiber.
Viele Linuxer wissen nicht um die Gefährlichkeit von Kernelmodulen, deren Herkunft und Integrität nicht 100-prozentig gesichert ist. Noch weniger bekannt ist, dass sich eigene Systeme mit signierten Kernelmodulen gegen Codemanipulationen schützen lassen – vorausgesetzt man macht es richtig.
Nvidia hat seine Linux-Treiber aktualisiert und diverse Fehler bereinigt.
Interrupts informieren die CPU über externe Ereignisse und im Kern warten passende Interrupt-Service-Routinen. Programmieren und testen lässt sich das Ganze prima auf einem Raspberry Pi.
Die Entwickler des freien Nouveau-Treibers kritisieren, neue Nvidia-Grafikkarten seien Open-Source-unfreundlich. Behindert werden die Arbeiten der Linux-Entwickler demnach durch die signierte Firmware für die GPUs.
Mit Unterstützung für Grafikkarten neueren Datums und diversen Bugfixes hat Nvidia seine Grafiktreiber für Linux, Solaris und FreeBSD in Version 346.59 veröffentlicht.








