In Hardware implementierte Performance-Zähler sind nicht nur bei x86-Prozessoren gängig, sondern auch in ARM-CPUs. Der Raspberry Pi eignet sich hierfür als – etwas störrisches – Testobjekt.
Treiber
Nur ausgewiesene Echtzeitbetriebssysteme konnten bislang mit einem "Earliest Deadline First Task"-Scheduler protzen. Seit Kernel 3.14 steht das überlegene CPU-Zuteilungsverfahren auch Linux-Nutzern zur Verfügung. Gegenüber dem prioritätengesteuerten Verfahren hat es einige Vorteile.
Am Raspberry Pi lassen sich preiswerte Sensoren und Aktoren sehr einfach über das Serial Peripheral Interface (SPI) anschließen. Linux bringt das passende Subsystem und Treiber mit.
Auch Nvidia hat auf der XDC 2014 seine Pläne für Linux vorgestellt. Demnach will der Grafikkartenhersteller zukünftig Wayland und Mir mit seinen Closed-Source-Treibern unterstützen.
Mobile Applikationen sind heute einer der wichtigsten Treiber der IT-Entwicklung. Daher ist die effiziente Entwicklung attraktiver Apps für viele eine vorrangige Aufgabe. Sehr viel einfacher wird sie durch die richtigen Tools. Beispielsweise durch Intels Werkzeuge für Android. Sie helfen beim...
Große Menge an Hardwaretreibern erschwert Kernel-Konfiguration und -Build Suses Jean Delvare warnt auf der Kernel-Mailingliste, die Konfigurationsdateien für den Kernel umfassen mittlerweile mehr als 6000 Zeichen. Außerdem wachse die Anzahl der Treiber und Optionen explosionsartig....
Über das Proc-Filesystem lassen sich leicht aktuelle Daten zwischen System und Anwender austauschen. Dazu liest und schreibt man einfach in ein File. Dieser Mechanismus eignet sich auch, um erste Schritte der Kernelprogrammierung zu demonstrieren.
Ubuntu bringt von Haus aus Kernel mit, die für die meisten Einsatzzwecke taugen. Die aktuelle Version 14.04 der Distribution eignet sich aber auch für erste eigene Versuche mit dem Konfigurieren, Übersetzen und Installieren des Linux-Kerns.
Das Tracing-Werkzeug Ktap hilft Admins und Kernelentwicklern bei Tuning und Fehlersuche. Diese Kern-Technik zeigt die ersten Schritte mit dem Interpreter im Kernel.
In PCs und Embedded-Geräten sind Sensoren und Aktoren oft mit dem I2C-Bus angebunden. Linux unterstützt das mit einem eigenen Subsystem, das sich auf dem Raspberry Pi ausprobieren lässt.
Mit dem flexiblen Bootloader U-Boot, einem Tftp-Server, angepasstem Kernel und Userland sowie etwas Konfiguration booten eingebettete Systeme wie der Raspberry Pi vom Netz.
Hollywood präsentierte sie in dem Film "Minority Report", Microsofts Kinect brachte sie ins Wohnzimmer: eine Computersteuerung über Gesten. Schon bald versprachen Projekte, sie auch auf gängige PCs zu bringen. Jetzt gibt es für wenig Geld ein sehr sensibles Eingabegerät...
Der Linux-Kernel abstrahiert und verwaltet die Zugriffe auf GPIOs, also jene Ein- und Ausgabekanäle, die beispielsweise auf dem Raspberry Pi zu finden sind. Wer sich mit einem eigenen Treiber dort einklinkt, kann mit erheblich schnelleren Peripheriezugriffen rechnen.
Wer den Minicomputer Raspberry Pi mit eigenen Kernelmodulen und Treibern voll ausschöpfen möchte, braucht erst einmal einen Eigenbau-Kernel. Mit dem passenden Quelltext und ein paar Kommandos ist der einfach zu bauen – auf dem PC oder direkt auf dem Pi.
Scheduling ist eine zentrale Aufgabe des Linux-Kernels, der sich dabei um größte Fairness bemüht. Wer aber glaubt, dass damit alle das Gleiche bekommen, der irrt.












