Der proprietäre Nvidia-Treiber 319.12 unterstützt in Ansätzen die Optimus-Technik. Diese erlaubt das Umschalten zwischen einem Onboard- und einem dedizierten Grafikchip.
Treiber
Der nur wenige Zentimeter große Leap Motion Controller erfasst Handgesten im Raum vor dem Monitor. Die dadurch mögliche intuitive Steuerung des Rechners ist jetzt auch unter Linux möglich.
Linus hatte Nvidia deutlich kritisiert, jetzt gelobt der Grafikkartenspezialist Besserung, was Qualität und Geschwindigkeit seiner Linux-Treiber angeht.
Als Ergebnis des Linux Foundation Collaboration Summit im April 2012 hat die Linux Foundation eine Working Group gegründet, die sich der Paketierung und Standardisierung von Kernel-Backports widmet.
Ein Regressions-Bug im Intel-Grafiktreiber führt dazu, dass der Linux-Kernel 3.5 mit einem bestimmten Intel-Treiber deutlich mehr Strom verbraucht als die Version 3.4.
In einem Youtube-Video, das Linus Torvalds beim Aalto Center for Entrepreneurship (ACE) in Otaniemi zeigt, findet der Linux-Gründer deutliche Worte für die mangelhafte Kooperationsbereitschaft des Grafikchipherstellers.
Den Kern eines laufenden Betriebssystems zu debuggen war und ist problematisch. Doch der Emulator Qemu ermöglicht plattformunabhängiges Kernel- und Modul-Debugging auf Hochsprachen-Niveau. Dank der virtuellen Maschine braucht der Kernelhacker noch nicht einmal einen zweiten Rechner.
Anlässlich des Ubuntu Hardware Summit hat Canonical einen Website für Firmen gestartet, die Computer mit Ubuntu ausliefern.
Red Hat aktualisiert sein Enterprise Linux (RHEL) auf Version 6.2, die einige Verbesserungen mitbringt.
Der Linux-Spezialist Univention hat einen GPLPV-Treiber veröffentlicht, der virtualisierten Windows-Systemen unter Xen auf die Sprünge hilft.
Linux plattformübergreifend: Die praktische Skriptsammlung Buildroot erzeugt im Handumdrehen einen Kernel für Embedded-Systeme mit ARM-CPU. Als Nebenprodukt fällt dabei ein komplettes, lauffähiges Linux-System ab, das sich im Emulator Qemu testen lässt.
Nvidia und AMD haben Grafiktreiber mit Unterstützung für die neue Spezifikation OpenGL 4.2 veröffentlicht.
Linus Torvalds hat Kernel 3.0 freigegeben und damit einen neuen Linux-Versionszweig eröffnet.
Der Linux-Kernel bietet seine Verschlüsselungsfunktionen auch zum asynchronen Zugriff an. Ineinander geschachtelte Datenstrukturen und undokumentierte Funktionen machen dem Programmierer allerdings das Leben schwer. Diese Kern-Technik schafft Abhilfe.
Der IT-Journalist Thorsten Leemhuis hat zum Auftakt des Kernel-Tracks auf dem Linuxtag 2011 einen Überblick über jüngsten Neuerungen im Linux-Systemkern gegeben.



