Das Jahrestreffen der Linux Foundation (LF) im texanischen Austin brachte für das freie Betriebsystem vor allem bei der Treiber-Entwicklung Fortschritte, auch bei Behördenrichtlinien und Virtualisierung meldet die Stiftung Erfolge.
Treiber
Ein Stelldichein von Linux-Hackern war die Vortragsreihe Open Source Meets Industry auf der Hannover Messe Industrie. Nach dem Auftakt von Alan Cox erläuterte Andrew Morton den Entwicklungs- und Qualitässicherungsprozess.
Die Entwickler von X.org arbeiten daran, einen bisher wenig beachteten Bestandteil vom User- in den Kernelspace zu verlegen: Die Steuerung der Mode-Settings.
Seit über einem Jahr bietet das Linux Driver Project (LDP) die kostenlose Entwicklung von Hardware-Treibern an. Novell stellte seinen Angestellten und Projekt-Initiator Greg Kroah-Hartman extra für die Treiberprogrammierung frei und der liefert jetzt einen Statusbericht ab.
Der Chip-Hersteller VIA hat eine Open-Source-Initiative für Linux-Treiberentwicklung angekündigt.
ATI-Grafikkarten werden seit der Offenlegung der Treiber interessanter für Linux-Entwickler. Der neuste Vorstoß gilt den Stromsparfunktionen, die bisher unter Linux eher stiefmütterlich ausgeführt sind.
Glaubt man den Meldungen der letzten Monate, dann hat Microsoft mit seinem Server 2008 das Rad neu erfunden. Ein genauer Blick lässt aber vermuten, dass die Redmonder eher Linux hinterherhecheln.
Verteilte Dateisysteme wie das Google-FS jonglieren mühelos mit riesigen Dateien im Giga- und Terabyte-Bereich. Mit dem Kosmos-Filesystem schickt sich ein neuer und freier Vertreter dieser Gattung an, die Konkurrenz das Fürchten zu lehren.
Viele begreifen Asterisk als reine VoIP-Anlage. Dabei gibt es den freien Server länger als die SIP-Telefonie. In dieser Workshop-Folge erfahren Sie, wie Sie ISDN-Leitungen und Analogtelefone anbinden und der Anlage Faxfunktionen verleihen.
Suns Java-Entwicklungsumgebung Netbeans steht seit Langen im Schatten der von IBM initiierten IDE Eclipse. Doch die Anfang Dezember erschienene Version 6.0 hat gegenüber Eclipse manche Vorteile.
Angriffe über Buffer Overflows haben es schwerer, wenn Address-Space Layout Randomization (ASLR) oder die Hardware-Unterstützung durch NX- und XD-Bits aktiv ist. Die Implementation der 32-Bit-Architektur bietet Linux-Hackern viele Möglichkeiten zur Absicherung.
Eine einfache Schaltung hat das Zeug, eine ganze Handvoll proprietärer Adapter zu ersetzen, die sonst den Tisch des Embedded-Entwicklers vollmüllen. Mit anderer Firmware mutiert USBprog auch zur USB-to-RS232-Schnittstelle oder steuert Lampen und Motoren.
Die Linux-Foundation hat die Version 3.2 der Linux Standard Base (LSB) veröffentlicht. Die bringt bessere Unterstützung für Perl, Python, Drucker und Multimedia.
Fast alle deutschen Großstädte versorgen ihre Einwohner nur noch mit dem digitalen Antennenfernsehen DVB-T. Aber wie empfangen Linux-Nutzer den Videostream und wie bearbeiten sie die Videodaten weiter? Für freie Software zum Zappen und zum Editieren der Videodaten ist gesorgt.
Noch heute bilden Mainframes das EDV-Rückgrat in vielen Unternehmen. Entsprechend schwer kommt ein Administrator an eine dieser Maschinen heran, um auch dort Linux zu installieren. Der Emulator Hercules bietet aber eine vollwertige Alternative zum Nulltarif.







