Devuan 2.0 (ASCII), das Debian ohne Systemd, ist erschienen. Die Entwickler stellen neuerdings fünf Desktops zur Auswahl und bieten verschiedene Tools an, um die üblichen Systemd-Werkzeuge zu ersetzen.
Systemd
Bei Sysadmin-Kolumnist Charly bleibt kein verstolperter Systemstart unentdeckt. Das war bei Sys-V-Init schon so und änderte sich mit Systemd auch nicht. Nur bei den Tools, die er bei der Analyse verwendet, blieb keine Stoppuhr auf der anderen.
Die Macher der Distribution KaOS haben neue Startmedien veröffentlicht. Diese aktualisieren nicht nur die mitgelieferte Software, sondern ersetzen auch den Browser Qupzilla durch Falkon.
Systemd 238 ringt wieder zahlreiche kleine Änderungen mit. Es aktiviert unter das Memory-Accounting, lässt Benutzer die Login-Shell definieren und bestimmte Teile des Verzeichnisbaus verstecken.
Systemd ist in Version 237 erschienen. Der integrierte Netzwerkdienst konfiguriert neuerdings Wireguard-Verbindungen. Systemd bringt zudem eine Variable für den Offline-Betrieb mit sowie einige Neuerungen für "sd-bus", die IPC-Bibliothek für D-Bus
Diesmal hat sich Sysadmin-Kolumnist und Tool-Veterinär Charly Kühnast in seine Praxis Sysdig zur Fleischbeschau eingeladen, die Eier legende Wollmilchsau unter den Systemdiagnose-Tools. Das Projekt verspricht nämlich die Funktionalität von "lsof", "iftop", "netstat", "tcpdump" und Co. zu vereinen.
Mit der neuen Version von Systemd verzichten die Entwickler zugunsten von Meson auf Automake als Build-System.
Ein eigentlich verbotener Benutzername zwingt Systemd zu einer unerwarteten Entscheidung. Entwickler gaben sich zunächst uneinsichtig.
2014 beschloss das Debian-Projekt, das alte Initsystem durch Systemd zu ersetzen. Ganz Debian? Nein, eine kleine Gruppe von Entwicklern hört nicht auf Widerstand zu leisten und arbeitet am Systemd-freien Fork Devuan. Das Linux-Magazin hat sich Version 1.0.0 angeschaut.
Lennart Poettering hat eine neue Systemd-Version 234 angekündigt. Das Initsystem will künftig Meson als Buildsystem verwenden, daneben gibt es Erweiterungen für Unit Files und einige Optionen mehr für Systemd-networkd.
In seinem Blog hat Systemd-Entwickler Lennart Poettering zwei neue Systemd-Tools vorgestellt: Mkosi und Casync. Während Entwickler mit Mkosi OS-Images generieren, hilft Casync beim Verteilen derselben.
Das Live-System Grml basiert auf Debian und richtet sich primär an Administratoren. Die neue Ausgabe mit dem Codenamen „Freedatensuppe“ nutzt erstmals Systemd als Init-System.
Das Devuan-Projekt bietet ein Debian ohne das umstrittene Init-System Systemd an. Die Entwickler haben jetzt eine erste stabile Version ihrer Distribution veröffentlicht, die auf Debian Jessie basiert.
Die Entwickler der Systemd-freien Debian-Variante Devuan haben einen ersten stabilen Release Candidate der Version 1.0.0 von Devuan Jessie angekündigt.



